SRS-Waldlauf Griesbach (SH)

Nachdem ich momentan noch in Abklärung bin, wie/was sich für ein Knoten gebildet hat und ich eher nur kurze Trainingseinheiten fahren kann, entschied ich mich spontan anstatt einer normalen Trainingseinheit am Lauf  bei Schaffhausen mit zu machen. Ersteinmal war ich so verblüfft, dass ich KEINE Startgebühren zahlen musste und zweitens war ich froh nicht alleine in den Regen zu müssen. Um 19:00 Uhr fiel der Startschuss und ich schaute einfach mal wie es lief. Nach drei Jahren das erste Laufrennen... Fazit: Bergab zu viel Zeit verloren, bergauf nicht schlecht. 4.Platz und eben erste Gümmelerin- damit kann ich leben... ;-) 

 

UCI World Series MTB Marathon Singen

Gestern, am Sonntag den 8.Mai, fand der Hegau-Bike Marathon in Singen statt. Der Marathon gehört auf der Langdistanz bei den Frauen der UCI MTB Marathon World Series an und galt somit als Erste und Letzte Möglichkeit für mich, mich für die diesjährige WM in Laissac (FR) zu qualifizieren. Ich wusste zwar von vornerein, dass wir nicht hinfahren werden, aber insgeheim war es schon mein Ziel. Ich wollte zumindest die Top 20 erreichen. 

So fuhren wir am Sonntagmorgen zu dritt nach Singen und pünktlich um 10:10 Uhr fiel der Startschuss für die 80km lange Strecke durch den Hegau, sprich eine kleine Runde und ein Mal die grosse Runde hatten wir zu absolvieren. Gleich nach dem Start konnte ich mich relativ gut positionieren, sodass ich gut vorne hab mit heben mögen. Irgendwie fand ich es fast etwas komisch, dass ich zwar schon des öfteren mal kurz beissen musste, aber ansonsten relativ (den Umständen entsprechend ;-) easy mitrollen konnte. So fuhren wir die erste Runde in einer rund 10-köpfigen Spitzengruppe. Als wir dann in den Heilsbergtrail einbogen wurde mir (evtl. etwas zu spät klar), dass sich dort unsere Gruppe extrem auseinander ziehen würde, aber ich genoss es irgendwie trotzdem über den Trail zwischen den anderen Frauen zu huschen ;-) Aber kurz danach folgte die Attacke von Sally Bigham und die Gruppe war in drei Gruppen unterteilt worden. Ich war in der letzten, aber an sich dachte ich mir, dass es gar nicht so schlimm sei, weil ich einen riesen Respekt vor der Strecke hatte. Ich wusste, dass sie mir definitiv meine Zielsetzung nicht einfach machte zu erreichen und schlichtweg nicht liegen würde. Deshalb nahm ich etwas zurück und suchte meinen Rhythmus, der mit der Gruppe gut harmonierte. Dummerweise verlor ich meine Trinkflasche und da ich eh schon eher zu wenig im Rennen trinke, war ich nun noch mehr im Minus. Aber egal, zurück wollte ich nicht und so fuhr ich weiter. In der zweiten Runde konnte ich innerhalb der Gruppe gut mithalten, nur ab und zu fuhr ich lieber meinen Rhythmus konstant weiter, als dass ich hinterherkickte. Ich wollte definitiv den Mann mit dem Hammer vermeiden!!! Sobald man nämlich auf der Strecke ein Mal tot ist, dann ist sie wirklich ätzend und elendig zum fertig fahren... Somit kam ich aber ganz gut mit. Kurz vor dem Hegau-Kreuz merkte ich aber, dass ich schon zu lange nichts mehr getrunken hatte, ich fuhr etwas mit einer angezogenen Handbremse, aber trotzdem mehr oder minder konstant. Ich wusste ja, dass in der nächsten Feedzone Frauenfeld auf einer Strecke, die mir absolut nicht liegt, aber ich bin deshalb umso mehr mit dem Resultat zufrieden! 

Vielen Dank an René Reimann und Axel Rübsaamen für den technischen Support in der Feedzone und an die tollen Zuschauer, die

René mit der Flasche warten würde. Also fuhr ich an den Jedermännern im Slalom vorbei, sorry für vllt manchmal ein Gedrängel, bis ich langsam aber sicher auf einzelne der Gruppe wieder auffuhr. Ich war total baff. Kurz nach der Feedzone holte ich Hanke Kupfernagel ein und fuhr mit ihr ein ganzes Stück. Danke Hanka fürs mitnehmen.. ;-) Mir liefs richtig gut und ich fühlte mich voll motiviert und hatte noch Power in den Beinen... - eigentlich. Bis etwa 15km vor Ziel, kurz vor Ebringen plötzlich in meine Beine schoss. Beidseits, ober und Unterschenkel. Ich überliess gerade Hanka die Führung, als sie noch versuchte mich zu motivieren, dass ich kommen sollte. Aber es schmerzte. Ich dachte wirklich, das darf doch jetzt nicht wahr sein! So nah am Ziel und gut fühlte ich mich auch! ich versuchte so gut es ging den Rigor in meinen Beinen per Kadenz und Kneifen zu lösen. Teils gings auch gut, bis es auf dem Heilsbergtrail aprupt anfing wieder zu krampfen, ich absolut nicht reagieren konnte und mich somit mein Velo ins Gebüsch abschmiss... Mist! Den Rest bericht ich jetzt nicht mehr, aber es war wirklich ein mieses Gefühl. Noch ein letztes Mal den Plören hoch, ich musste Hanka einfach fahren lassen und ich war einfach über glücklich dann im Ziel gewesen zu sein. 

Schlussresultat: WM-Quali und einen 12.Platz im sehr gut besetzten Frauenfeld. Danke an Rene Reimann und Axel Rübsaamen für den technischen Support und die vielen tollen Zuschauer, die mir das Heimrennen so angenehm wie möglich machten- war cool! Klar bin ich mir bewusst, dass da noch etwas fehlt, vor allem bei solchen Strecken, aber ich denke ich konnte mich gut präsentieren! Jetzt freu ich mich auf die etwas konstanter-bergigen Rennen ;-)

Bis in 2 Wochen, eure Janine

Sieg in Veringendorf am Marathon

Letzten Mittwoch wurde wegen des kommenden Schneefalls der 1.Lauf des EKZ-Cups in Schändi (GL) abgesagt. Eigentlich aus Spass sagte ich noch zu Rick, dass wir ja dann den Marathon in Veringendorf fahren könnten. Dies wurde dann spontan umgesetzt und Rene, Rick und ich fuhren am Sonntagmorgen auf mal wieder nach Deutschland.. ;-) Innerhalb der letzten Woche fuhr ich am Mittwochabend wieder das Mittwochabendrennen des RMVZOL in Isikon (ZH) und René und Rick versuchten meine Bremsen wieder in Schuss zu bringen und meine Gabel wieder mit einem neuen LockOut zu bestücken. Vielen, vielen Dank dafür!

Aber nun zum Rennen. Es war eiskalt am Morgen und beim Einfahren hätte ich am liebsten zum Rennen hin alle Jacken anbehalten ;-) Schlussendlich entschied ich mich aber aufgrund des ständigen Wetterwechsels auf normal Langarm und Weste. Eigentlich dachte ich, dass ich die Strecke aus 2011 kennen würde, aber irgendwie war ich nachher während des Rennverlaufs etwas verwirrt - sie war wohl nicht mehr die gleiche... Gleich zu Beginn fuhr ich mit Annette Griner zusammen den ersten Anstieg hinauf, musste sogar einmal kurz reissen lassen, weil ich zu lange geführt hatte. Trotzdem konnte ich gut meinen Rhythmus finden und weiter fahren. Etwa bei Kilometer 20 ging es dann endlich etwas konstanter bergauf und ich fuhr einfach mein Tempo weiter. Ich schaute oben kurz nach hinten und als ich sah, dass ich etwa 200m herausgefahren hatte, war es wohl eine kurzschlussentscheidung, dass ich nun einfach weg fuhr. Ich wusste, dass es heikel war. Noch zwei Flachstücke kamen gegen Ende des Rennens und ich war aussichtslos alleine. Die Männer aus der Gruppe waren hinten zusammen geblieben und ich dachte einfach nur noch nach vorne. Irgendwie kam ich durch die Flachstücke, obwohl die Abstände kleiner wurden. Ich hoffte einfach, dass es wieder bergauf ging. Dort nahm ich dann noch einmal letzte Reserven zusammen und schaffte es mit etwa 1min Vorsprung zufrieden ins Ziel. Merci Rene für den Support an der Strecke und Rick natürlich. ;-) Hoffe ich habe die Handschuhe mit Ehre getragen.. =)

Nächsten Sonntag geht es dann noch einmal kürzer und lokaler auf die Rennstrecke in Schleitheim am 1.Mai Rennen. Bis dahin Kette rechts! 

Bikemarathon Kempten

Letzten Samstag fuhren Rene, Rick und ich (nach deren Arbeit) los  um Startunterlagen etc. in Kempten  abzuholen und schon einmal einen kleinen Überblick zu gewinnen. Gleich darauf fuhren wir zu besonders lieben Bekannten, auf die ich mich schon die ganze Woche freute :-) Dort durften wir Übernachten. Am nächsten Morgen fiel der Startschuss um 10:00Uhr - bei strömendem Regen... Geplant waren die 78km-Runde zu fahren, um vor Singen mal wieder etwas längere Rennkilometer zu sammeln. An sich gar nicht so schlecht fing es an. Ich spürte aber ziemlich schnell die Pollen der vergangenen Woche und  fühlte mich nicht ganz so spritzig. Dafür konnte ich konstant fahren, was bei den nass-kalten Temperaturen gar nicht schlecht war. Nach etwa 5km kam es dann etwas anders. Meine Gabel war blockiert und das blieb auch so. Meine Hinterbremse funktionierte nur noch etwa 40% und der Regen machte es nicht gerade einfacher. Dennoch konnte ich recht zügig vorankommen. Ich entschied mich aber kurzfristig dazu die kleinere Runde zu fahren. Lieber dieses Rennen richtig fahren, als nachher ganz wegen einem Defekt ausscheiden zu müssen. Also zog ich durch und konnte mit etwa 2 min Vorsprung den Sieg sichern. Das war zwar nicht ganz so geplant, aber spontan umgeplant wurde, denke ich, das beste daraus gemacht =) Vielen, vielen Dank an Fam.Besler, also Gabi, Amelie und Jonas, dass wir bei euch übernachten durften und ich sozusagen meinen eigenen Fanclub dabei hatte :-) Ebenso auch an René, für das Trotzen im Regen und in der Kälte!

Morgen steht das Mittwochabendrennen wieder an und am Sonntag werde ich dann in Schwändi (GL) beim EKZ-Cup starten. Bis dahin, geniesst noch etwas die Sonne, vor dem eher regnerischen Wochenende! Eure Janine!

Sabine Spitz Gold Trophy 4.Platz Frauen

 Am letzten Wochende fand am Samstag zu den Bundesligaauftaktrennen in Bad Säckingen der Marathon statt. Ich nutzte diesen ebenfalls, um weitere Rennkilometer zu sammeln. Um 13:00 Uhr fiel der Startschuss. Ich merkte bereits die WOche über, dass ich mit den momentan stark umherschwirrenden Birkenpollen Mühe hatte, aber wollte trotz das Rennen mitnehmen. Leider befand ich mich bereits zum Start relativ weit hinten, dachte aber, weil es die ersten 7 km anscheinend hoch ging, dass sich das schnell organisieren würde und ich nach vorne aufschliessen könnte. Allerdings kam es anders. Ein eher hypermotivierter Hobbybiker wollte wohl gleich zu Beginn seine Präsenz zeigen und legte das linke Drittel des Startfeldes flach, indem er hinflog. Naja, ich war wohl im linken Drittel, flog zwar nicht, aber verlor gleich viel Zeit, die ich eigentlcih nutzen wollte um nach vorne aufzuschliessen. Jetzt musste ich erstmal irgendwie vor den Sturz kommen und durfte meine Körner gleich in den ersten Kilometern liegen lassen. Zudem war ich nun natürlich schon am ersten Trailanteil im Stau. Stück für Stück konnte ich aber dann zu/in meinen Rhythmus zurückfinden und in der zweiten Runde ging es dann auch mit den Beinen etwas besser. Ich versuchte das beste daraus zu machen und für Stück für Stück nach vorn, jedoch reichte es mir nur noch bis zur Holzmedaille.. Schlussendlich eben ein 4. Platz über die 48km Distanz und einen 2. Platz in der Hauptklasse

der Frauen. 

Gestern Abend fand noch das Mittwochabendrennen des RMVZOL in Hegnau statt. An welchem ich mitfuhr und einen 3.Platz bei den Frauen beim Trainingsrennen in strömendem Regen heraussprang. Bis am Sonntag in Kempten! Eure Janine!

100km unterm Hohentwiel, Singen

Am Samstag fand das vom VC Hohentwiel Singen organisierte Rennen des LBS-Cups statt. Ebenfalls ein Strassenrennen und die Runde fand in der Nordstadt über etwa 5,6km statt, welche wir 12 Mal zurücklegten. Insgesamt verhielt sich das Rennen die ersten 3 Runden verhalten, so wie halt eben ein Strassenrennen im Deutschen des öfteren ist... ;-) Ich war lieber etwas zu wachsam, als dass ich mich hinten im Feld versteckte, da ich die tücken der Strecke so langsam etwas kenne. Und ich muss auch ehrlichgesagt zugeben, dass es nicht unbedingt eine Strecke für mich ist... flach, eine (zu) kurze Rampe und dann eine 700m ganz leicht ansteigende Zielgerade. Aber der Dritten Runde ging das Rennen aber dann auch endlich wirklich los. Relativ lang konnte ich bei Angriffen standhalten- rein leistungsmässig hat man schnell gesehen, dass Claudia Lichtenberg abartig uns überlegen war

- und mitgehen, aber gegen Ende verliess mich dann leider doch etwas die Kraft. So fuhren wir zu viert im kleinen Feld nach der Spitzengruppe noch die letzten 20km. Schlussendlich war ich wirklich nicht zufrieden mit meiner Leistung, der erste teil vom Rennen ging ja noch und ich konnte viel zeigen, dass etwas geht, aber der zweite Teil war einfach nicht mehr ganz meiner. Ich hätte wirklich gerne etwas mehr gezeigt nach den letzten Rennen, aber im Nachhinein, als ich mit Rick etwas reflektiert habe muss ich eigentlich sagen, dass ich gar nicht schlecht war für das, dass es nicht meine Strecke ist, dass ich "einzeln" dort war, dass ich trotzdem gut Tempo machen konnte und, dass man einfach gesehen hatte, dass ich so langsam etwas müde war. Insgesamt kam ein 12.Rang bei den Frauen raus und ein Vizebezirksmeister, womit ich mir ja wirklich mehr als zufrieden sein kann. Deshalb abgehakt und ich freue mich auf das nächste Rennen :-) 

Vielen Dank an unseren Verein, der solch ein tolles Rennen auf die Beine gestellt hat, Alex der EXTRA Sonne bestellt hat und wirklich stets die Jugendarbeit im Verein vorantreibt!

Am Montag wollte ich eigentlich Schönaich fahren, aber angesichts dessen, dass es doch wieder 2,5h zu fahren sind von mir und Rick verneinte, entschieden wir besser normal weiterzutrainieren,dass sich das nicht ganz rentiert gerade und ich mich auf die kommende Bikesaison konzentriere. Vor allem aber auch, weil ich einiges noch für die Schule machen musste, damit dann nicht alles auf einmal während der nächsten Rennen kommt... Jetzt denke ich auch, nach dem Wochenende, dass dies die richtige Entscheidung war und ich lieber übernächstes Wochenende wieder in alter frische an den Start gehe! :-) Bis dahin viel Sonnenschein, eure Janine :-)

1. Und 2. Saisonsieg 2016 am SCC und Aargauer Challenge

Vorletztes Wochenende fand die Aargauer Challenge in Rüfenach statt. Dort erwartete mich ein sehr gut besetztes Frauen Elite-Rennen. An sich war es super, denn ich befand mich bis ich, vermutlich da ich  selbst so perplexwar , dass ich mich trotz dem hohen Fahrerinnenniveau, einem sehr aktiv gefahrenen Rennen, noch in der Spitzengruppe befand, an einer Attacke, nach 60km, den Anschluss verlor. Dennoch bin ich mit der Leistung zufrieden, für das erste Strassenrennen nach dem Winter und konnte wieder einiges an Erfahrung mitnehmen!

Am letzten Wochenende fand die 4. Und 5. Etappe des schmolke-carbon-cups statt. Bei strahlendem sonneschein und frruehlingshaften temperaturen (was in pfullendorf eher selten der fall ist ;-)) fuhr ich am Samstagmittag gen Bodensee. Um 14:21 fand der Start der senioren, U17m und der Elite Frauen statt. Nach einem verhaltenen start der Männer konnte ich mich relativ weit vorne platzieren und Runde um Runde konstantes Tempo fahren. Mit Caroline Dietmann, von den Racing-Students battelte ich mich eigentlich bis am Ende. Im etwa 700m langen Anstieg der letzten Runde konnte ich noch einmal konstant nach oben kurbeln und noch einmal das Tempo verschärfen. Absolut unerwartet konnte ich dann auch gleich das Rennen noch für mich entscheiden! Es war toll bei dem schönen Wetter und vor heimischen Publikum geraced zu sein!

Am nächsten Tag fand der 5.Lauf des Cups statt. Als ich in Mauenheim ankam und mir gleich einmal die Strecke abfuhr, hätte ich wohl nie gedacht, dass meine Beine langen würden, um nocheinmal ein zweiten Sieg einzufahren. Absolut eine geniale MTB-freundliche Strecke war dies - kurz: steil hoch und schnell etwas ruppig bergab. Dies nach Pfullendorf ist aber schon etwas happig, v.a, da ich mich nicht mehr ganz so spritzig fühlte ;-) nun gut, der Startschuss viel und das Rennen begann. Ich liess es diesmal eher etwas sachte angehen, Jasmin Rebmann fuhr schon recht schnell in den ersten Anstieg hinein, Caroline und ich hinterher und konnten stets Sichtkontakt halten. In der zweiten Runde schloss ich auf Jasmin auf und konnte nach einigen Runden nur noch mit Caroline konkurrieren. Dies machten wir auch bis zur letzten Runde, als ich dann am vorletzten Anstieg noch einmal anziehen konnte. Nun gut, extrem viel Vorsprung war nicht, aber es hat gereicht! :-) Merci Caroline für die 2 coolen Rennen, hat Spass gemacht! :-) Schön war auch, dass Christine und Wolfgang (mit Marius ;-)), von Serpentine Velosport, noch vorbeigekommen sind und man gesehen hat, wie gross mittlerweile der Zuwachs beim VC Hohentwiel Singen geworden ist! 

Nun gehts nächstes Wochenende in Singen auf der Strasse weiter und ich bin mal gespannt wie das wird! Auch wenn ich jetzt schon nach 3 Strassenrennen das Bike vermisse ;-) Bis dann, eure Janine!

 

Anbei noch einige Bilder der 3 Rennen:

--> Merci, an Fam. Boos für die Bilder und radsporthoto.ch

 

Rangliste Samstag: http://www.schmolke-carbon.de/carbon/scc2016/4_pfullendorf/ergebnisse/tag_r2.pdf

 

Rangliste Sonntag: http://www.schmolke-carbon.de/carbon/scc2016/5_mauenheim/ergebnisse/tag_r2.pdf

3. Lauf Trainingscup in Truttikon

Gestern fand der 3. Lauf des Trainingscup in Truttikon statt. Das coole: auch die Strecke wurde nun etwas aufgewertet und hat richtig Spass gemacht darauf zu racen! Zwischendurch hat auch noch die Sonne durchgeblitzelt zwischen Schnee und etwas Regen... ;-)

Ein klein wenig wie eine "kleine, weibl., Kulhavy(in)" bin ich mir vorgekommen, nachdem mein kleines Blatt leider nach der Einführungsrunde ausstieg. Aber so gabs noch etwas Power in die Beine! Bei den Frauen habe ich dann gewonnen und bei den Männern bin ich auf den 11.Rang gefahren.

--> Also: noch einige technische und sportliche Verbesserungen sind noch drin! ;-)

Bis nächstes Wochenende in Rüfenach im Aargau (CH), mal wieder auf der Strasse! ;-)

 

Auftaktrennen 2016 in Uhwiesen

Gestern fand mein erstes Auftaktrennen der Saison 2016 statt. Schön lokal beim wieder frisch aufgelebten Trainingscup in Uhwiesen. Insgesamt kam ein 19. Platz overall (Frauen waren leider wenige am Start) heraus und damit bin ich sehr zufrieden. Ich freue mich auf das nächste Rennen und die Rennluft hat schon einmal sehr gut gerochen! :-) Bis nächste Woche in Truttikon!

Saisonvorbereitung über den Winter...

Lange dauerte der Winter nun an und ich so langsam kommt wieder das Rennfieber auf. Diesen Winter ist durfte ich zweimal auf Gran Canaria die Sonne und Wärme zum Trainieren nutzen, während ich den Rest zwar viel Zuhause, wegen der Schule, trainieren musste, was aber ebenfalls recht kurzweilig erschien. Ich freue mich nun auf die kommende Saison und lasse es auf mich zukommen, wie ich das Ganze zwecks Prüfungen, Training und Rennkalender unter einen Hut bekomme und was ich erreichen kann. Was dieses Jahr, zwecks der Schule, leider nicht mehr geht ist die Alpentour Trophy, ein S1 Cross Country Etappenrennen, aber dafür fahre ich vermutlich mehr 1-Tagesrennen der Swiss Bike Marathon Series. Saisonauftakt werde ich mit einigen Trainingsrennen hier in der Region starten und dann etwa ab Ende März mit richtigen Rennen beginnen. Ich werde euch auf jeden Fall hier auf dem Laufenden halten und hoffe euch dann mit einer spannenden Saison auch nicht zu langweilen... ;-)

Anbei noch einige Bilder aus der Vorbereitung.

Bis bald, eure Janine

News zur Saison 2016!

Bei einigen Sportlern ging die Saison 2016 im November wieder los! Auch ich trainiere nun seitdem wieder und freue mich auch etwas auf die nächste Saison! Natürlich ist das alles noch etwas neu und ich muss mich etwas umorganisieren mit dem Studium nebenher, aber bin hochmotiviert die neue Aufgabe auf mich zu nehmen! 

 

Aber noch einmal von vorne. Die letztjährige Saison war für mich sehr befriedigend und ich habe mich wirklich über die Saison gefreut. Von Monat zu Monat konnte ich meine Leistung steigern bis zu einem Endergebnis, z.Bsp. der 3.Platz am Grand Raid oder der 13.Platz bei den Frauen Elite an der DM, was ich mir am Anfang des Jahres kaum hätte glauben lassen können. Desöfteren, muss ich zugeben, dass es nicht immer so einfach war, weil ich den schmalen Grat ziemlich genau treffen musste, um eine Reerkrankung am Pfeifferschen auszuschliessen und langsam wieder mein Immunsystem an Belastung zu gewöhnen. Deshalb habe ich, bzw. mein Trainer und ich, auch des öfteren (vor allem am Anfang des Jahres) auf „kleine“ Rennen verzichtet und ab und zu das Training umgeplant. Mir wurde viel dabei geholfen auf meinen Körper zu hören und dann eben auch wichtige Entscheidungen zu treffen. Das war (wie ich nun im Nachhinein deutlich sehe) die einzige, richtige und gute Entscheidung aus dem Teufelskreis heraus. Dafür war mir nicht zuletzt auch Serpentine Vetosport eine wirklich grosse Hilfe. Der Radsportladen von Wolfgang Ritter in Hilzingen hat mir vor allem auch im 2013 stets den Rücken freigehalten und ich konnte so 2014 wieder stetig in den Rennalltag noch stärker wieder eintreten und so auch meine erste Frauensaison zu fahren! Das ist defintiv eine richtige und faire Unterstützung über die letzten Saisons der letzten Jahre, von 2013 bis 2015.  

 

Jetzt freue ich mich auf tolle neue Herausforderungen, die auf mich warten und bin motiviert meine Leistung und mich als Person weiterhin im 2016 zu optimieren und „von den Grossen“ zu lernen!

 

Etwas hat sich für die nächste Saison auch noch geändert, bzw. ergeben. Das schöne ist, Wolfgang hat sich, als ich ihm von meinen Plänen erzählt habe auch für mich gefreut! Ab der Saison 2016 werde ich nämlich nicht mehr auf einem Bianchi unterwegs sein, sondern auf einem deutschen Cube! Darüber freue ich mich und bin schon sehr gespannt auf meine neuen Bikes! 

 

Nun habe ich euch freudig über die neuen Nachrichten informiert und werde euch auch über alles weitere auf dem Laufenden halten!

DM Marathon Elite Frauen Furtwangen

Noch die letzten nationalen Meisterschaften wurden dieses Wochenende bei uns Deutschen ausgetragen. Die Strecke umfasste bei den Männern 120km und 3000hm und bei uns Frauen 90km und etwa 2100hm. Wir Elitefrauen bekamen eine Schonfrist und mussten erst um 8:45 Uhr starten und weil im Umkreis von 20km alle Übernachtungen ausgebucht waren, entschied ich mich von zuhause aus noch am Morgen hinzufahren. Nachdem mein Vater nicht nach China fliegen musste, konnte ich ihn auch noch als Betreuer überreden und ich musste nicht noch jemand organisieren. Vielen Dank! Am Samstagabend um 19:30 dann der Schock. Ein Defekt ereignete sich an meinem Bike, den ich auf keinen Fall bis am nächsten Morgen reparieren konnte. Ich rief sofort Rick an, der gerade beim Abendessen und vorbereiten von seinem Rennen in Obwalden war. Er fackelte nicht lang und erteilte mir den Auftrag zu ihm nach Uster fahren, sein Trainingsbike zu holen, putzen und zu richten und dann auf diesem Bike zu fahren. Brigitte richtete mir noch kurz mein Znacht (Danke ;-), sodass ich mich da nicht auch noch drum kümmern musste. Naja, so durfte ich nun mal 1-fach testen und man sagt ja, es dürfe einem niemals zu langweilig werden ;-) ... Ich war noch kaum mit diesem Bike gefahren, geschweige denn hatte ich es in einem Rennen ausprobiert... Nach dem ganzen Trubel konnte ich dann aber wenigstens zuhause schlafen und als dann morgens der Wecker klingelte freute ich mich aber, da das Wetter nicht ganz so schlimm war, wie vorhergesagt. Um 8:45 Uhr fiel dann  der Startschuss und ich durfte diesmal sogar (durch meine UCI-Punkte der Alpentour) in der zweiten Reihe starten :-) Der Anfang des Rennens wurde sehr gemächlich gefahren und ich konnte im Pulk mitfahren. An einer Steigung fielen einige ab, ich konnte gerade noch dranbleiben, musste aber an der zweiten Steigung leider etwas reissen lassen. In der nächsten Abfahrt konnte ich aber wieder dranfahren :-) Irgendwann ging es dann ein Wiesenstück leicht bergauf und dort musste ich beissen und ich konnte nicht weiter mithalten. Was aber keineswegs eine Enttäuschung war. Nach etwa 30-45min merkte ich auch endlich, wie ich endlich zur Ruhe und in meinen Rhythmus fand. Endlich war der Trubel gesetzt, ich auf einem Bike und nun zählte nur noch meine Power und meine Beine! Ich hatte immer mehr Freude und es lief auch Stück für Stück immer besser. Ich fuhr auf Betty Uhlig und Sofia Wiedenroth auf und sorbei. Ein kurzer Stop, um mein Vorderrad festzuschrauben musste leider sein und als die Männer auf uns auffuhren und mein Vorsprung immer kleiner wurde, kam Betty. Ein Stück konnten wir zusammen fahren, aber irgendwie war ich es, die diesmal nicht mithalten konnte. Ich war glaube ich in diesem moment auch etwas mehr damit beschäftigt teilweise die Rampen hochzukommen mit einfach und später in der Fläche Kadenzlen zu können. Ich dachte nur an Rick, der mit einer Nr. noch grösserem Kettenblatt den Caschauna hochdrückt... Mann oh mann! Naja, im weiteren Verlauf vom Rennen ging es eigentlich soweit ganz gut, aber ich spürte einfach meinen Rücken irgendwann wieder, der dann auch noch zu ein paar Krämpfen führte, aber ich konnte es noch gut wegdrücken. Schlussendlich reichte es für mich für einen Top 15 Platz (13.Rang, Zeit 4:12), was mir aber noch eher gefällt, dass ich auf S.Spitz "nur" etwa 30 Minuten verlor und ich denke das ist eine gute Grundlage für nächstes Jahr und ich kann als eine der Jüngsten recht zufrieden sein damit! Vor allem muss ich wirklich sagen, dass dieses Rennen eine Gemeinschaftsarbeit aus der Familie Reimann und meinem Vater war! Ohne Ricks Bike, ohne Renes Einschätzung, ohne Brigittes z`Nacht und ohne das Mitkommen meines Vaters hätte ich definitv nicht starten können nach dem unvorhersehbaren Ereignis! Und das reflektiert auch den Alltag wieder, der mich nun noch mehr wieder im Studium erwartet und wie ich in der Hinsicht unterstützt werde zeitlich das Studium neben dem Velofahren bewältigen zu können. Danke! 

Nun hoffe ich, dass ich meinen Beitrage ebenfalls effizient und zielorientiert dazu beisteuern kann, nun neu in das Semester hineinzufinden und auch meine Trainingszeiten mit dem Studium gut organisieren zu können. Dafür werde ich mir aber dieses Wochenende rennfrei nehmen und dann aber evtl. (bei Aufhebung des Defekts) das Ironbike Race am 27.9. fahren! Bis dahin wünsche ich euch alles gute und freue mich dann mit alter Frische wieder an der Startlinie zu stehen! Eure Janine!

Bergzeitfahren Sattelegg u. EKZ-Cup Hinwil

Am letzten Wochenende entschied ich mich aus finanziellen und logistischen Gründen gegen die Teilnahme am Nationalparkmarathon in Scoul und entschied mich auch weil hier in der Gegend zwei passende Rennen stattfanden, diesen anscheinend tollen Marathon mir für die nächsten Jahre aufzuheben... ;-) So fuhr ich am Samstagmittag von zuhause aus nach Siebenen  los. Dort sollte ein Bergzeitfahren, allerdings mit Massenstart stattfinden. Obwohl ich noch versuchte ein paar Frauen zu motivieren mitzufahren, waren wir schlussendlich lediglich zu zweit mit etwa 35 Männern, die alle recht fit waren. Naja, um 14:20 Uhr viel der Startschuss auf die 11km lange Strecke auf den "Hauspass" Sattelegg, worauf etwa 780hm zurückgelegt werden mussten. Zuerst geht es realtiv flach etwa 4-5km bis zu einem Stausee, wovon weg dann die eigentliche Steigung zurückgelegt wird. Doch schon bald streckte sich das Feld immer mehr und ich konnte mit ein paar anderen Männern zusammen und der anderen Frau fahren, bzw. unser Tempo hochhalten. Aber ich muss schon sagen, es ist ewigs her, dass der Besenwagen das letzte mal hinter mir her gefahren ist, obwohl es für die Hitze bei mir wirklich nicht schlecht lief, hihi, aber das ist wirklich ein blödes Gefühl! Naja, oben angekommen mit einen Zeit von etwa 44 Minuten hiess das dann der "Sieg" bei den Frauen für mich, allerdings konnte ich trotz des Besenwagens (;-)) einige Komplimente bei den Männern ergattern... Danach fuhr ich noch etwas schon am Zürichsee aus, um dann wieder zurück nach Uster zu fahren, wo ich noch kurz mein Bike (Rene und Rick halfen mir auch noch kurz, Danke!), für das nächste Rennen am Sonntag, ready zu machen. 


Ausgeschlafen, geputzt und gestriegelt fuhren Rick, Brigitte und ich dann am Sonntag ins nahegelegene Girenbad bei Hinwil, wo der EKZ-Cup stattfand. Es war wieder einmal mega warm und als um 13:30 der Startschuss bei uns Frauen fiel musste ich mich schon erst mal etwas dran gewöhnen und es viel mir nicht von Anfang an leicht so loszubreschen. In der zweiten Runde dacht ich ich bekäm keine Luft mehr bei der Hitze, aber leiden mussten wir wohl alle etwas. Für das kam mir vermutlich der Streckenverlauf zugute - einmal hoch, einmal runter. Nach ein paar netten Worten vom Rick (der perfekte Betreuer ;-) ging es dann auch immer besser. Schlussendlich war es zwar wirklich knapp zwischen Patz 2 und 3, aber mehr ging bei mir nicht und ich muss auch sagen, ich war super zufrieden mit dem Podestplatz schlussendlich im Ziel. Endresultat: 1. Sonja Guerrini, 2. Rahel Signer 3. Janine Schneider (siehe Bild links)


So, nun freue ich mich dann euch wieder nach der DM in Furtwangen am 13.September berichten zu können und bis dahin werde ich noch etwas an meiner Form feilen. 

Bis dahin hebt euch sorg und immer Kette rechts! Eure Janine :-)

Podium am Grand Raid Cristalp!

Dieses Wochenende fand das legendäre klassische Mountainbikerennen im Wallis statt- Das Grand Raid! =) Sehr gute und aber auch eher schlechtere Erinnerungen hatte ich an dieses Rennen, als mich Stephan Böhm fragte, ob ich dieses Jahr wieder mit ihm teilnehmen würde. 2011 gewann ich das Rennen in der Juniorinnenklasse auf der 68km Distanz und 2012 musste ich aufgrund einer rutschenden Sattelstütze mit ziemlich starken Krämpfen als Folge das Rennen abbrechen. Nun freute ich mich aber einfach mal wieder mit Stephan an ein Rennen zu gehen, auf die coolen Trailpassagen, auf die komplette Atmosphäre des Rennens und das bombastische Panorama. Klar schaute ich mir die Startliste an, aber ich machte mir überhaupt keine Hoffnungen aufs Podium, sondern setzte mir allerhöchstens das Ziel eine ähnlich gute Zeit zu fahren.


Am Freitagmittag holte mich Stephan Böhm und seine Freundin Anna ab, um nach Sion zur Startnummernausgabe zu fahren. Wir verspäteten uns aber leider alle etwas, sodass wir noch etwas bange bekamen, ob wir noch rechtzeitig ankämen. Aber es reichte, wir passierten die technische Kontrolle und prompt hatten unsere beiden Bikes wieder die tollen Startnummern am Lenker. 



Noch schnell den Einkauf erledigt und dann aber ab nach oben nach Les Masses, wo schon das wunderschön heimelig gelegene Chalet auf uns wartete. Ich kümmerte mich noch kurz um mein Bike, Anna richtete noch lieb das Abendessen und Stephan ging noch auf eine kleine Runde aufs Bike, denn er musste noch die schwerwiegende Entscheidung treffen, das Rennen zu fahren oder eben nicht. Nur ein paar Wochen davor schnitt er sich sehr stark in die Hand, musste deswegen auch seinen Start an der TransAlp absagen und war nun von einer recht grossen Narbe geprägt, die noch recht frisch aussieht. Mir tat es leid, dass er nicht starten konnte, aber ich fand es die bessere Entscheidung, da es definitiv ein langes und ruppiges Rennen ist. Aber das kommt dann wieder definitiv! Und ich muss sagen, ich habe mich so auch riesig über die beiden gefreut, als sie im Ziel auf mich warteten! :-) Danke!


Nun jetzt zum Rennverlauf. Um 6:15Uhr fiel der Startschuss. Es war noch recht kalt, aber ich wusste, dass es gleich bergauf ging und ich entschied mich doch lieber keine Weste mitzunehmen. Ich kam soweit recht gut mit und irgendwie merkte ich, dass heute mein Tag werden könnte. Dennoch fuhr ich noch eher defensiv, da das Rennen definitiv erst am zweiten langen Anstieg entschieden wird! Nach der ersten Kuppe war ich auf Position zwei, schaffte aber leider nicht noch an die Männergruppe vor mir aufzuschliessen in der Flachpassage und entschied mich, mein Rhythmus zu fahren und nicht unnötig Körner zu verballern, bis die nächste Gruppe von hinten kam. Einige Männer und Virginie kamen von hinten, an die ich aufschliess. Leider merkte ich bald, dass der Mann vor mir ein kleines Loch riss und nicht dranbleiben konnte, so wollte ich schnell vor ihn fahren, sprintete aber blöderweise in eine Kuppe herein, wo ich dann selbst auch abriss. Aber nicht so schlimm, es ging ja gleich wieder richtig bergauf. Dort fand ich auch gut meinen Rhythmus und konnte sie aber stets in Sichtkontakt behalten. Die zweitplatzierte schloss aber auf mich auf, allerdings erst im oberen Teil und gemächlich, machte keine Anstalt zu attackieren und so konnte ich meinen Rhythmus beibehalten. Ich hatte richtig das Gefühl heute mitmischen zu können ums Podium. Oben in Montagne de Mandelon überholte sie mich dann doch auf der ruppigen Überfahrt zum Haupttrail, aber ich musste mir keine Sorgen machen, da ich sie stets in Sichtkontakt behalten konnte und ich freute mich über mich selbst, dass ich so viel fahren konnte und Spass hatte. Aber dann kam alles doch anders: Krach machte es und mein Sattel kippte nach hinten. Einige Zeit lang fuhr ich so weiter, konnte aber keinesfalls hinsetzen, noch durfte ich falsch stürzen, da Rick sonst glaube ich nicht mehr so Freude hätte ohne ein Kindlein irgendwann ;-) Aber ich merkte bald, so konnte ich nicht weiter fahren. Leider verlor ich nicht nur viel Zeit mit meinem Sattel und noch einen Platz nach vorne, sondern auch den Sichtkontakt nach vorne und in der Schnelle hatte ich ihn etwas zu weit nach vorne untern eingestellt. Aber egal, lieber zu weit nach vorn unten, als oben. Ebenso musste ich erst wieder in den Rhythmus finden. Unten in Evolene fing es dann an wieder Krämpfe. zuerst konnte ich sie mit aufstehen etwas bändigen, aber in Eison ging das dann leider nicht mehr. Denn Vorsprung den ich mir wieder eingefahren hatte und auf den 4. Platz wieder nach vorne gerutscht bin, war wieder hinfällig. Aber ich wollte mich definitiv noch nicht geschlagen geben und kurbelte mit mehr Frequenz als Watt Richtung Pas de Lona nach oben. Ich war aber so enttäuscht, denn ich spürte dass so viel möglich wäre, wenn nicht die Krämpfe wären. Dennoch schaffte ich es mich zu motivieren und wollte einfach von Herzen finishen, schaffte sogar wieder auf platz 4 zu rutschen und das zu distanzieren. Mit der zweitschnellsten Gesamtfrauenlaufzeit schaffte ich es auf den Pas de Lona, die Krämpfe am Gegenanstieg danach versuchte ich im Wiegtest hinauszustrecken -> Einfach nur geschmerzt hat es. Und dann die letzte Abfahrt ins Ziel, einfach wunderbar das Gefühl und das war der erste Zeitpunkt, als ich merkte, dass es mit einer Bombenzeit klappen könnte! =) Und dann kam ich im Ziel an und konnte es kaum fassen: Die ganze Zeit dachte ich ich würde um die Holzmedaille kämpfen, aber definitv nicht ums Podium! Mit einer 30 Minuten schnelleren Zeit als 2011 und dem Dritten Rang war ich erstmals überwältigt!



Am Samstagabend grillten wir dann gemütlich im Chalet und genossen noch den tollen Abend und am Sonntagmorgen genossen wir noch die schöne Gegend im Val d’Herens, ayayay, nach so einem Rennen kann das ganz schön zum schnaufen bringen ;-P Leider kamen wir bei der Rückreise aber in den riesen Schweizer Stau und hatten ewig bis nach Hause…


Vielen, vielen Dank an böhm+ architektur für das Ermöglichen meines Starts am Grand Raid! An Serpentine Velosport ebenfalls für das Bereitstellen von meinem Material und jegliche Unterstützung.   


Nun geht es mit einem Bergzeitfahren und einem CC Rennen am Wochenende weiter für mich! Bis dann eure Janine!

Breitekriterium SH

Am letzten Wochenende fand das Breitekriterium in Schaffhausen statt. Wunderschön war es mal wieder zuhause zu schlafen, im eigenen Bett, vor einem Rennen :-) ... nicht sooo wunderschön war das Wetter. Leider verpasste ich es dem Wolfgang Ritter rechtzeitig bescheid zu sagen und aufgrund der Tortour, waren alle schönen Laufräder schon vergeben, aber so ging es eben "back to the roots";-). Dieses Jahr war ich noch nicht viele Strassenrennen gefahren, da ich vermehrt auf dem Bike unterwegs war, aber an jedem Einzigen war es kalt und nass! Naja, ist halt so und ich freute mich aber schon auf viele Bekannte Gesichter. Um 11.15 Uhr fand allerdings zuerst das sogenannte CorpRace statt. Ein Plausch-Mannschaftszeitfahren für Firmen und Vereine. Da ich vom VMC Rheinfall gefragt wurde, ob ich bei ihnen mitfahren würde, fand ich das eine coole Idee und tat dies eben auch. 3,2,1 Pfiff viel der Start auf die 3 Runden. Ich hätte nicht gedacht, dass es so überlegen ausgehen würde und so bekam ich auch kein schlechtes Gewissen, als ich in der zweiten Runde etwas vom Gas ging (natürlich trotzdem so weiterfuhr), aber nicht mehr kickte, damit ich die Körner noch für das Eliterennen sparen konnte. Danke nochmals an den VMC Rheinfall für dies coole Event. Leider regnete es aber immer noch und ich musste die Zeit zwischen den Rennen eher dafür nutzen mich komplett frisch einzukleiden, als noch zum gross Warmfahren. Schlussendlich ging aber alles auf und pünktlich zum Startschuss, um 12:15 Uhr, stand ich wieder an der Startlinie. Vorgesehen waren 50 Runden a 900m und jede 5. Runde eine Wertungsrunde. Schon am Anfang machte ich aber einen Fehler und kam nicht gleich vorne im Feld mit. Da ich momentan nicht sehr gut im kicken bin und die Runde allerdings sehr kurz für so ein Feld war, entstand immer wieder ein Ziehharmonikaeffekt. Dann war ich auch noch am Hinterrad von einer die zwar nicht flüssig um die Kurven fuhr (sondern stets ziemlich stark abbremste!), aber dann im Antritt nach der Kurve schlichtweg einfach mehr Kraft aufs Pedal brachte und ich keine Möglichkeit fand an ihr vorbeizukommen, sondern immer mehr an Kraft verlor. Aber dann ging es immer besser, mittlerweile war die Spitzengruppe zwar weg, aber ich konnte es extrem lange noch auf den Geraden sehen, auf denen ich mich festbiss. Die anderen um mich herum konnten/wollten aber keine Führungsarbeit leisten und so entschied ich mich eben das Tempo alleine so zu halten (ich wusste ja, dass ich das so durchhalten mochte). Leider lief es ihnen immer schlechter und mir immer besser, sodass ich bald ganz alleine dastand, vielleicht nicht die effektivste Variante und ganz nach vorne war es nun auch aussichtslos, aber aufgeben wollte ich definitiv nicht und fahr dann eben Runde um Runde mein eigenes Zeitfahren und holte Abfallende der Spitzengruppe ein, die aber auch nicht gross mitfuhren. Schlussendlich kassierte ich zwar 1 Runde, aber wurde trotzdem 16. und bin somit mit meinem Resultat in der Elite auf der Strasse ganz zufrieden. :-) Auch wenn es noch nicht ganz das ist, was ich mir wünsche, aber schon ganz gut! 

Ein riesen Dankeschön an all die Zuschauer, die ebenfalls dem Regen trotzten und zum fanen gekommen waren und all den lieben Menschen, denen ich am Wochenende mal wieder begegnet bin, hier aus der Region- ihr seit klasse!

Ebenfalls an den VMC Rheinfall für die Sympathieprämie, welche defintiv wieder in das Velo gesteckt wird. Ebenfalls an Annique Schneider, die auch im Teamzeitfahren eingesprungen ist. Und ebenfalls an meinen Vater der sich auch noch kurz auf die Reise in den Nachbarort machte und mein Trainingslager in Livigno vor einer Woche finanziell bezuschusste.

Next stop will be Grand Raid (Heremence-Grimentz) unter dem Patronat von "böhm+ architektur", worüber ich mich schon sehr freue!

Bis Bald eure Janine =)

M2 Montafon Bikemarathon

Gestern fand in Schruns der M2 Montafon Bike Marathon statt. Dafür fuhren wir am Freitagmorgen, mit etwas Verspätung, weil Rene noch kurz mein Schaltkabel wechselte und meinem Bike noch kurz etwas auf die Sprünge half. Diesmal konnte sogar Brigitte, mein "Schwiegermameli" (;-)) mitkommen. Nach dem miesen Wochenende davor in Ischgl am Marathon, bei dem ich sehr schlechte Beine hatte und Knie- und Rückenschmerzen auch anfingen war das auch sehr schön! Am Freitag hatten wir diesmal dafür super schönes Wetter, um noch kurz aufs Bike zu gehen und mussten nicht im kalten Regen fahren gehen. Kurzer Test, mein Knie und der Rücken war ziemlich schmerzfrei nach der Behandlung meiner Physiotherapeutin Christine Kasnitz, aber ich hoffte natürlich, dass dies am nächsten Tag im Rennen auch der Fall war. Am Abend schauten wir noch die Österreichische Meisterschaft im Sprint und dann ging es auch schon ins Bett. Nach einer eher lauten Nacht (es war direkt noch neben uns ein OpenAir Konzert) standen wir am nächsten Morgen auf. Gerade als wir zur Hoteltür herausgehen wollten fing es leider an zu regnen. Nicht gerade mein Wetter, aber ich hoffte trotzdem auf einen besseren Tag als die Woche davor. Um 9:00 Uhr starteten wir dann in der Mitteldistanz auf die 65km und 2400hm lange Strecke. Das Tempo wurde von Anfang an recht hoch angefahren und ich konnte aber etwas den Vorteil nutzen, dass ich die Strecke vom Abfahren die Woche davor, kannte. Schliesslich konnte ich aber einem Hinterrad auf der Teerstrasse nach Silbertal hoch folgen. Dann ein kurzer knackiger Anstieg, eine kleine Abfahrt und dann der Wechsel aufs Kies bis etwa zum Kristbergsattel hoch. Am Anfang war es nur sehr leicht steigend und ein Ziehe nach hinten, aber ich verpasste das Hinterrad der Männer von davor und konnte einfach noch nicht ganz mithalten und dranbleiben. Auf dem flachen Stück kam eine Frau die schon recht gut Druck auf die Pedale brachte und ich musste richtig beissen, dass ich etwas dranbleiben konnte, aber dann wusste ich, ok jetzt ist das Flachstück geschafft, nun kommen einige Serpentinen, welche ich dann in meinem eigenen Tempo hochfahren musste/wollte. Beim letzten steileren Anstieg des ersten Berges kamen dann zwei weitere Frauen, mit denen ich immer Sichtkontakt hatte, die mir aber allerdings erst etwas stärker erschienen. Trotzdem biss ich mich fest, musste aber über die wirklich letzte Kuppe etwas abreissen lassen. Allerdings konnte ich das dann mit Biss und Druck auf der nächsten flachen Abfahrt wieder fast ganz gut machen. Die vordere durfte ich nicht aus den Augen verlieren, da sie wohl besser bergab fuhr als die hintere, also überholte ich und fuhr zur ersten in der kommenden Auffahrt wieder auf. Jeder von uns verschärfte immer wieder das Tempo, als ich dann kurz vor der Kuppe auf die Scheibe wechseln wollte, um vor meiner Konkurrentin in die Abfahrt zu kommen passierte mir dann der Fehler, bzw. mein Umwerfer schaltete nicht mehr und ich musste anhalten um die Kette aufs grosse Blatt zu legen. Jetzt wusste ich, dass ich egal wie noch am letzten kleinen Gegenanstieg vor meine Konkurrentin kommen wollte, damit ich etwas Puffer für die Abfahrt hatte. Ich fuhr aber trotzdem im konstanten Tempo Kurve um Kurve auf sie auf, damit ich auch nicht zu viel Körner dalassen würde. Oben kam noch ein flacher schöner Trail und dann in die lange Abfahrt. Durch den Nebel und Nieselregen sah glaube ich niemand etwas von uns und ich hatte so kalt, dass ich kaum mehr Bremsen konnte, aber ich war ja nun die erste in der Abfahrt von unserer Gruppe und musste dann halt etwas blauäugig "sicher" hinunterdüsen. Der eigentlich fast einzige Trail den es gab rannte ich die Hälfte eigentlich von Anfang an hinab, da er so rutschig und verbockt war und es mir sicherer erschien. Unten angekommen ging es auf die Fläche, etwa 10km und dann in den letzten Anstieg. Zuerst musste ich etwas reissen lassen, da ich noch so durchgefroren war glaube ich, aber dann fuhr ich konstant mein Tempo und probierte einfach etwas zu pushen. Dabei konnte ich dann irgendwann meine Konkurrentin überholen. Bei Rene an der Tuchzone vorbei, wo mein Lockout und mein Umwerfer doch wieder funktionierten und dann Kurve um Kurve wieder hoch in den Nebel. Oben angekommen kam ein Flachstück und "Mist!" mein Umwerfer funktionierte wieder nicht! Zum Glück kannte ich ja noch die Strecke und liess dann einfach das kleine Blatt und hielt 1 einiges Mal kurz an und legte die Kette wieder von Hand auf die Scheibe und wusste, dass ich nun eben alles so durchdrücken musste, vllt. nicht die effektivste Variante, aber besser als nochmals anzuhalten. Nun in die letzte Abfahrt und leider war niemand mehr bei mir. Noch etwa 5km flach am Bach entlang ging es aufwärts und den gleichen Weg wieder hinunter und ich wusste nun musste ich eben alleine Gas geben in der Fläche, was ich ja eigentlich nicht schlecht konnte, aber ich hoffte einfach, dass die Frauen hinter mir auch niemanden bei sich hatten, da ein Mann halt eben doch nochmals anders zieht als eine Frau alleine. Kurz vor der Unterführung traute ich dann meinen Augen kaum. Die eine Konkurrentin, die anfangs so Druck machte, war direkt vor mir. Aber nein, in dem Moment sah sie mich auch schon. Jetzt musste ich es aber trotzdem versuchen. Es waren noch etwa 30m bis zu ihr und wir fuhren beide wie gestörte durch die Kurven noch, aber es reichte mir leider nicht mehr an sie heran. Aber ich war glücklich im Ziel! Durchgefahren, alle gegeben und das bei Regen und kaltem Wetter! Mit dem 4. Platz bei den Elite Frauen war ich dann auch ganz zufrieden.


So, jetzt Grüsse ich euch ganz lieb vom Sonnenuntergang in Livigno und freue mich auf die kommende Trainingswoche hier oben! Bis dann am 16.8. am Breitekriterium in SH! Eure Janine 

BergiBikeRace - Langdistanz Fribourg

Dieses Wochenende stand bei mir das BergiBikeRace von Fribourg (CH) nach Bulle (CH) auf dem Plan. Schon nach der Alpentour und der DM letzte Woche spürte ich, dass ich soglangsam etwas KO wurde und wägte zuerst etwas ab, ob die Langdistanz über 80km und 2500 hm für mich Sinn machte, aber da es ein von-bis-Rennen war, war es organisatorisch einfach gar nicht anders möglich eine kürzere Strecke zu wählen als Rick und somit machten wir uns am Samstagmittag mit Rene und dem Wohnwagen auf nach Fribourg. Nach einen kurzen Streckenbesichtigung des Anfangs (was nachher gar nicht die Strecke war… ;-P) assen wir noch fein zu Abend und legten uns dann auch schon bald zu Bett. Ich hätte dasmal ruhig noch etwas länger schlafen können, als der Wecker schällte. Punkt 8 Uhr starteten wir auf die Strecke. Zuerst war es noch etwas neutralisiert und es gab auch ein paar Stürze, vor denen ich zum Glück immer etwas Dusel hatte… :-) Dann ging es los. Eigentlich kam ich nicht schlecht weg, aber schon bald blieben einfach die Beine etwas zu… grrr. Nach ein paar auf/ab/ebenen kam der „grosse“ Berg, aber irgendwie konnte ich nicht viel mehr als im Grundlagentempo hochfahren. Aber ich probierte mich irgendwie etwas zu beruhigen und vor allem kurbelte dann eben in „meinem Tempo“ dort hoch. Ganz oben wurd das Gelände so steil, dass man absteigen und hochschieben (rechts neben sich, sah man seine Konkurrenten direkt neben sich herunterfahren, was nicht gerade extrem motivierte… ;-P). Und das nur für ein Mal um eine Pyramide drumherum… hihi. Naja, danach kam eine recht ruppige Abfahrt nach Rossens hinab. Recht staubig war es und ich hatte irgendwie einen mega trockenen Hals. Aber insgesamt fand ich die ganze Strecke recht cool und mit tollen Trails bestickt, die mir soweit auch Spass machten :-) Danach kam dann immer mehr ein Auf und Ab. Und klick, ab Rossens ( etwa KM50) gingen meine Beine immer mehr auf! Zum Glück! So konnte wieder etwas mehr meinen Rhythmus finden und etwas mehr Gas geben. Schlussendlich kam ich nach rund 4:40h ganz zufrieden im Ziel an, dass ich das Rennen soweit gut beenden konnte und bin dann doch noch selbst etwas überrascht gewesen, dass ich doch noch auf Platz 6 vorfahren konnte gegen Ende. :-) 

Nun werde ich an die Rennen und das Trainings der letzten Wochen etwas Luft ranlassen und weiter an mir arbeiten, bis es dann am 25.07.2015 in Ischgl zur zweiten Saisonhälfte weiter geht! :-)

Bis dahin hebt euch Sorg und geniesst die kommenden heissen Tage! Eure Janine

Deutsche Meisterschaften in Günzach (RV)

Am letzten Wochenende fand die jährliche DM Berg im bayrischen Örtchen Schweinlang (Genzach) statt. Nachdem meine kleine Schwester am Freitagabend noch ihre Firmung feierte und ich dort dabei sein wollte, reiste ich entspannt Samstagmorgens entspannt nach Reichholzried, bei Bekannten, an. Nach einem kurzen Ankunftscappucchino fuhren wir zusammen zur nahegelegenen Rennstrecke. Jonas (der stolz auf Rick alten Trainingsbike Würbe Reaction neben mir herfuhr) begleitete mich die erste Runde auf der Strecke. Nachdem ich noch etwas herumkurvte- wieder im Auto- brach plötzlich die Wolkendecke zusammen und ein Riesen Regenschauer setzte die Autobahn unter Wasser. GLüCK gehabt! 

Am Sonntagmorgen fuhren ich und Gabi, die mich auch verpflegte, dann zum Rennen. Es standen 103 km auf einer anspruchsvollen, windanfälligen Strecke auf dem Plan. Entscheidend war jedoch der etwa 2km lange Zielhügel, der mit einer Rampe begann, auf ein windiges Flachstück überging und dann in den endgültigen Zielhang auslief. Oben dann wieder ein windiger Ziehe. Blöderweise vergass ich mein Garmin an der Steckdose zuhause, sodass ich auch keine Wattwerte etc. sah. Glücklicherweise hatte ich aber noch meine Garmin Armbanduhr an, welche ich dann mit meinem Pulsgurt verband und an mein Sempre Pro befestigte. 10:15 Uhr fiel unser Startschuss, 2 Minuten nach den Juniorinnen. Generell ging ich mit keinem konkreten Platzierungsziel an den Start, da es mein erstes richtiges Strassenrennen diese Saison war, da ich ja nun eh aufgestiegen zu den Frauen Elite war (und somit auch die Konkurrenz eine Andere), obendrein entleerte ich leider etwa 2 Tage vor dem Rennen meinen Körper ungewollt durch Erbrechen etc. Aber es lief erstaunlicherweise gut :-) Trotz des kalten Wetters fühlten sich meine Beine soweit ganz gut an und die ersten Runden konnte ich recht gut mithalten und mich im vorderen Feld platzieren. Etwa in Runde 6 (58km) stockten meine Beine allerdings etwas und ich bekam Mühe meine Beine am laufen zu halten, um nachher am Berg nicht abreissen lassen zu müssen. Das ist halt der Unterschied zwischen RR und MTB. Ich fuhr aber nochmals ran ans vordere Feld. Leider passierte es dann in der 7. Runde, dass ich nicht mehr ganz ans Spitzenfeld herankam nach dem Berg und angesichts dessen, dass das Rennen noch einige Runden ging liess ich abreissen und fuhr mit einigen weiteren Fahrerinnen bis zum Ende. Dabei führte ich aber etwas zu viel fürs Rennen, aber dafür gut für mein Training. Und dies zählt für mich mehr. Ich kann da manche Fahrerinnen da wirklich nicht verstehen, die immer hinten bleiben, um dann nachher noch punktuell 4 Plätze weiter vorne sind, aber naja... Das ist halt Strasse....

Deshalb bin ich für mich soweit zufrieden, dass ich die DM so gut durchgefahren bin. Achja, 31.Platz war mein Resultat mit nur 8 min Rückstand zur Spitze. Mein Bianchi Sempre Pro mit den Enve-Laufrädern hat mir wirklich auch wieder mega Freude gemacht! =) Danke Serpentine Vetosport dafür!

Nun gehts nächste Woche zum Berg Bike wieder in die Schweiz, bei Fribourg, und aufs Bike!

Bis dahin RACE ON und hebt euch Sorg,

eure Janine!

Alpentourtrophy Schladming 2015

Am letzten Mittwoch packten René, Rick und ich das Auto, nachdem wir noch eine kurze Runde um den heimischen Greifensee gefahren sind. Etwa um die Mittagszeit ging es dann los in Richtung Schladming, wo wir dieses Jahr auch noch rechtzeitig eintrafen, um unsere Startnummern zu holen. Rick hatte ein tolle Wohnung für die Woche gebucht, die gleich neben dem Startgelände lag. Wie im Jahr davor assen wir noch im selben Restaurant zu Nacht, wonach es dann auch schon bald für uns ins Bett ging. Mein Vater sollte am nächsten Morgen nachkommen, da er noch ein Meeting am Abend hatte. 

Etwas aufgeregt war ich schon, aber die ersten Sonnenstrahlen am Donnerstagmorgen setzten das Bergpanorama so in Glanz, dass man schon fast vergass, dass man gleich an die Startlinie stehen sollte. Es standen heute etwa knapp 3000hm auf 59km auf dem Programm. Zum Start wurden wir Elite Frauen gleich nach den Elite Männern aufgerufen und nach dem spektakulären Paraglyding-Einflug des Snowboard-Weltmeisters viel auch schon der Startschuss. Die ersten Gleich zum Start ging das Tempo hoch und wir kurbelten die ersten 1300hm auf Hochwurzen hinauf. Oben ging es in einen Ministerial mit kleinen Spitzkehren. Irgendetwas war mit meinen Bremsen los, aufjedenfall konnte ich nicht gescheit Bremsen. Dann ging es Bergab in die Techzone und gleich in ein Trail zum nächsten Anstieg. Dieser war bullig heiss und teils wirklich so krass steil, dass ich manchmal bergauf stossen musste und dies raubte einem ganz schön Körner. Endlich war ich oben, wunderschön dortoben an den Giglachseen, aber wirklich streng. Teils Trail, teils verbockt ging es wieder über Schneefelder ins Tal über ich glaube die steilste Kiesstrasse, die ich je gefahren bin bergab. Nächste Techzone und noch einmal "kurz" bergauf und über den Zieldownhill wieder zurück nach Schladming. Ich war ganz schön durch nach der ersten Etappe. Im Ziel richtete mir Rene gleich schon mein Velo und tauschte auch die Bremsbeläge schon mal aus, ich hatte sie richtig verkohkelt, hihi. (Platz 18)

Am zweiten Tag ging die Etappe etwas unspektakulärer, aber für mich weniger zusprechender, zuerst "weniger" Höhenmeter eher wellig bergauf und erst nach der ersten Techzone in den langen Aufstieg über etwa 1400hm hinauf. Rick erklärte mir schon ich müsste heute durchbeissen bis mindestens zum ersten Bauernhof, da bis dorthin das Tempo sehr scharf ging. Danach noch einmal bergab und danach noch einmal ganz kurz bergauf und wieder in den Zieldownhill. (Platz 18).

Am dritten Tag stand die "Königsetappe" an, wieder knapp 3000hm auf 69km aber diesmal etwas welliger. Anfangs waren meine Beine wirklich sehr schwer und noch zu, aber auf dem Weg zur Türwandlhütte hinauf ging es immer besser. Wie eigentlich immer in der ersten Abfahrt des Tages hatte ich wieder mit Krämpfen zu kämpfen, was mich mir die Abfahrt nicht gerade riesig erleichterte, aber ich wusste es ja. Auf dieser Etappe ging es neben einer Skisprungschanze so krass steil hinauf! Aber die Strecke war immer wieder mit coolen Trails gespickt, woran ich auch Freude hatte. Leider gab es wohl ein Missverständnis mit meinem Vater und ich bekam nur eine Wasserflasche von ihm an der Verpflegungsstation, woraufhin ich nur hoffte dass ich keinen Krampf bekommen würde am nächsten Anstieg. Ich hatte zum Glück noch ein Reservegel eingepackt, welches ich mir dann aufteilte. Am Ende nochmals kurz den Anstieg hinauf, wo ich mich dann noch mit der Führenden der Sportklasse duellierte und ich unbedingt noch vor ihr ins Ziel kommen wollte. In der Fläche oben gab ich noch einmal Gas und versuchte wegzufahren und als erste in die Abfahrt, was mir an dieser Etappe auch gelang. (Platz 16).

Am letzten Tag stand noch ein Bergzeitfahren auf dem Programm. Krass steil war es teilweise und meine Beine waren mega zu und sauer. Aber ich konnte meinen 17. Gesamtrang bei den Elite Frauen, als jüngste Starterin halten und sogar noch dorthin vorfahren. 

Insgesamt war ich dann mega froh, dass das Rennen endlich vorbei war. Insgesamt 8800hm waren innerhalb 4 Tagen absolviert und ich konnte sogar ein paar UCI Punkte mit nach hause nehmen. Nun werde ich mich erholen und nächstes Wochenende an der DM Berg in Günzach in Bayern auf der Strasse unterwegs sein. 

Vielen, lieben Dank an Rene und meinen Vater fürs Betreuen und Velorichten!

Marathon-EM Langdistanz Singen

Am Samstagabend fuhren wir los nach Singen. Angekommen liefen wir noch rasch in die Stadt um Abend zu essen. Als wir ewigs schon aufs Essen warten mussten blieb uns danach nicht mehr so viel Zeit, aber dennoch genug, um noch eine ruhige lustige Runde Rummy zu spielen, bevor es dann für uns alle ins Bett ging. Bei mir war die Nacht eigentlich ganz ok, bis auf dass ich schon im Vorhinein die Strecke schon einmal abgefahren bin, es war eher ein Albtraum. Naja, am nächsten Morgen machte ich mir definitiv nichts daraus und ging freudig, da ich seit langem einmal wieder einen Marathon bestreiten durfte und konnte, da es meine erste EM war und gespannt, weil es mein erstes aktives Jahr bei den Elitefrauen ist, weil es mein Heimrennen war, an die Startlinie. Noch ein letzter Blick beim Vorstadt zu Rick und dann ging es los zum Start, in der letzten Reihe… :-/

Kaum war der Startschuss gefallen, löste sich schon etwas die Spannung und ich konnte mich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren. Es war irgendwie aber auch ein tolles Gefühl wieder Marathon zu fahren. Da ich die Strecke ja grösstenteils aus den letzten Jahren kannte, blieb ich auf dem engen Sachweg noch entspannt, allerdings trödelten alle etwas und bei mir hinten gab es immer wieder eine Ziehharmonika, links die Unterführung entlang und das Tempo wurde verschärft. Nun ab zur Hohentwielmoräne hoch. Ich wollte mich nicht gleich verblasen und fuhr einfach in leicht erhöhtem Tempo hoch, allerdings riss sich unser Feld so dermassen schnell auseinander, dass ich gar nicht die Chance hatte weiter nach vorne zu kommen und es tat mir schon jetzt weh. Oben noch über die Kuppe und wieder ab runter. Dann wieder hoch und auf ein Wiesenstück- Mir fehlte einfach die Power, um mitzuhalten und mein Puls ging nur langsam nach oben. So ähnlich ging es eigentlich das ganze Rennen. Zuerst hatten wir „die kleine Runde (30km)“ zu absolvieren, dann kam „die grössere Runde (50km)“ dran. 

Einmal den Anschluss verloren ist es aber in Singen definitiv wirklich schwierig wieder Anschluss zu finden. Wind und kleine giftige Kuppen machten mich wirklich fertig. In der zweiten Runde wusste ich, ok, jetzt aber Vollgas und versuchte mich zu motivieren, dass noch nicht alles vorbei sei, aber jetzt machte mir mein Rücken und total ecklige Krämpfe in den Beinen zu schaffen. Ich wäre wirklich am liebsten angehalten, hätte das Bike hingeschmissen, aber das durfte ich nicht. Ständig erinnerte ich mich ans Trinken. Ganz alleine fuhr ich Kilometer für Kilometer, aber ich kam mir vor, wie eine lahme Schildkröte, an meinen Pedalen konnte ich leider auch nicht mehr wirklich ziehen. Jedes Mal sagte ich meinen Beine, sie sollen sich jetzt nur nicht mehr verkrampfen, kurz vor Ebringen in einer kleinen Rampe, war es dann aber endgültig an meinen Beinen vorbei, sie krampften, ich sprang vom Bike, aber ich musste weiter. Jetzt galt es einfach nur noch weiterzufahren. Dies machte ich. Kurz vor dem Ziel wurde ich noch von ganz vielen Zuschauern den Plörren hochgerufen und dann wusste ich, jetzt ist es nicht mehr weit. Ein paar Kilometer vor dem Ziel holte ich noch eine Fahrerin ein, aber ich war solo froh endlich im Ziel zu sein. Als ich später meine Schuhe öffnete und raus wollte, weiss ich glaube ich gar nicht mehr wie ich mit den Füssen überhaupt noch ins Ziel gekommen bin, aber das war mir jetzt egal. Ich wollte einfach nur noch an den Wohnwagen und setzte mich neben Rick, wo ich erst einmal ein paar Minuten meine Enttäuschung vom Marathon wegstecken und wegschweigen musste.Ich hatte mir etwas mehr erhofft aus Singen, gerade dass es beim Heimrennen so laufen musste und ich kein besseres Rennen zeigen konnte, ärgerte mich sehr. 

Mit etwas Abstand, 1 Tag später, konnte ich aber schon etwas mehr ein Schmunzeln an den Marathon verlieren :-) Ich hatte mich meinem Vorsatz gestellt und bin die EM gefahren, ich bin trotz extrem stark besetztem Feld gestartet, wo sich glaube ich so manch eine ambitionierte Marathonin dieses Jahr darum gedrückt hat, ich bin obwohl die kleinen, kurzen, giftigen Rampen mit langen Flachpassagen definitiv nicht meine Favoritenstrecke ist, ich bin trotz einem der letzten Ränge das komplette Rennen zu Ende gefahren und wer die Strecke kennt, der weiss glaube ich, wieviel das von einem abverlangt, alle meine Zähne sind im Mund geblieben und es war meine erste auf der Langdistanz bei den Grossen. Ich hatte schlichtweg meine Erwartungen zu hoch gesteckt.

Jetzt heisst es für mich Abhacken Kopf lüften und durchatmen und noch ein bisschen arbeiten, bis es dann in Albstadt weiter geht.

Vielen, vielen Dank an Brigitte und René Reimann und Eric Gilbert, die in der Feed und Techzone geholfen haben und an all die lieben Zuschauer, die mich trotz allem über die Strecken angefeuert haben!

1.Mai Traditionsrennen z'Schlaate

Gestern fand das traditionsreiche, regionale Bikerennen in Schleitheim (CH), statt. Es passte mir ganz gut in den Trainingsplan und ich entschied mich mehr oder minder kurzfristig zu starten. Da Rick und Rene schon auf dem Weg nach Heubach zur Bundesliga waren kam Wolfgang, von Serpentine Velosport, mit seiner Familie, um mich zu betreuen. Regen und nichts als Regen konnte den *harten* Kern der Region nicht vom Rennen abhalten. Als dann mit etwas Verspätung um 14:20 Uhr der Startschuss fiel, legte ich einen grauenhaften Start hin, was mir aber überhaupt keine Sorgen bereitet. Von Runde zu Runde fand ich dann immer mehr in meinen Rhythmus und konnte zuerst die Führung übernehmen und sie dann immer mehr ausbauen. Leider riss mir dann in der letzten Runde die Kette und ich musste (dnf) zurückkehren. Naja, die Form kommt, das merke ich, und es war schön im heimischen Gebiet geraced zu sein. Bis nächstes WE in Singen! Eure Janine :-)


EKZ-Cup Schwendi

Sonntagmorgens fuhren wir los nach Schwendi, im unweitentfernten Kanton Glarus (CH). Die erste Runde ging sehr gut, die zweite auch, aber danach wollten leider meine Beine nicht mehr so richtig fahren. Aber mit quälen konnte ich mich als 5. über die Ziellinie schieben! Jetzt heisst erst einmal nächstes Wochenende rennfrei und ab zur EM in Singen am 10.Mai 2015! :-)


BMC Racing Cup - Schaan

Wow, war das ein Rennen gestern! jetzt weiss ich wo ich stehe und was Es noch zu tuen gibt. Ich muss zugeben viel anderes habe ich es nach 1 1/2 Jahren MTB rennpause nicht erwartet und ich habe wohl die letzten Drei runden noch recht Leiden muessen, aber ich glaube ich kann trotzdem stolz darueber sein, mit noch 0 uci puenkten als letzte bei den Elite Frauen gestartet zu sein und in so einem Starterfeld mitgefahren zu sein und vor allem eine Standortbestimmung gemacht haben zu dürfen!


Saisonstart am Schmolke Carbon Cup 2015

Bei der heutigen 3. Etappe des Trainingscup von Schmolke Carbon hatte es der Wettergott wohl gut gemeint mit uns und wir konnten fast ganz trocken das Rennen be...enden. Leider hatte es für mich nicht ganz gereicht an der Spitzengruppe der Männer dranzubleiben, so bildeten ich, ein paar Männer und noch zwei weitere Fahrerinnen eine Verfolgergruppe, welche aber nicht funktionierte. Die Strecke war sehr windanfällig und ich hatte dafür mein Trainingseffekt. Bis morgen in Zoznegg, schlaft gut!

Nun neigt sich das 2.Rennwochenende meiner diesjaehrigen Saison dem Ende. Auch Wenn Es heute noch nicht optimal verlief, hatte ich aber trotzdem, denke ich, ein gutes Trainingsrennen (Rang 3) und konnte etwa in der 2.runde mit einem Fahrer aus der bisherigen Gruppe ausreißen und dann gemeinsam richtung vorne auf eine Andere gruppe von maennern auffahren.
Dafuer dass Rudi nicht dabei war, muss ich mich leider entschuldigen, der hatte zuhause noch Magenprobleme aufgrund eines Abfluges im Training. Bis naechstes Wochenende passt das dann Wieder :-D bis dann, eure Janine!

Fotos: Dominik Hartmann, vigorelli cycling team

Gran Canaria, Bras und Davos

Anfang Dezember waren ich und mein Freund 9 Tage auf der wundervollen Insel Gran Canaria. Ich habe mich total verliebt in die Insel, die optimal gelegen ist um ein Trainingslager zu gestalten! Follow me on Strava! :-) www.strava.com

Als ich dann auch fertig mit meinem Praktikum im Spital Bülach war, verbrachten wir einige Tage zum Radfahren in Bras, einem kleinen Dorf in Südfrankreich.

Und ganz zum Schluss durfte ich noch eine geniale Woche in Davos verbringen, bei der wir supertolle Skitouren unternahmen, die Sonne in unsere Augen blitzen lassen konnten und den Schnee um die Nase blasen lassen können! :-)

... Jetzt gehts erstmal ans Kofferpacken für Barcelona!






Autohaus Dettling

Es freut mich sehr mitteilen zu dürfen, dass das Autohaus Dettling mich ab Januar 2015 unterztützt! Danke!








 


Now it's official


Ich kann mich nicht richtig entscheiden… Soll ich schreiben, nach einer „stetigen“ oder besser „turbulenten“ Saison? --> Keine Ahnung!


Deshalb ließ ich mir mit der offiziellen Bekanntmachung noch etwas Zeit! Diesmal etwas kurz und knapp: Ich habe das Bundesligarennteam verlassen noch bevor ich ein einziges Rennen mit den Frauen im selben Team  gefahren bin. Vielen Dank an die Teammitglieder der Racing-Students für Ihre Geduld und auch das Verständnis mir, bzw. dem Pfeifferschen Drüsenfieber gegenüber. Ihr seid bestimmt ein klasse Team und ich werde es auch bestimmt bereuen nicht mehr mit der Ein oder Anderen zusammen fahren zu können, aber ich habe mich dazu entschieden, dass es nicht DER richtige Weg für mich ist, bzw. ich einen anderen Weg  gehen möchte. Danke trotzdem für die tolle Chance und vor allem auch an Mark Schneider für deine Trainingsplanung (vor allem in der Saison 2013).


In den letzten Monaten habe ich denke ich sehr viel lernen und erfahren dürfen und bin meeega gespannt, was in Zukunft auf mich zu kommt, bzw. wie ich wieder als Käptain auf meinem eigenen „Piratenschiff“ die Segel setzen darf! Ich freue mich auch weiterhin über euer Interesse und jede Unterstützung! DANKE! In den nächsten Tagenfolgen dann weitere Knoten-, Seemarken- und Reisedaten! AHOI! =)


Kleines Update

Vorneweg erst mal die Worte: Zeit, Geduld, Nerven, Erfahrungen, aber auch eine ganze Menge anderer Dinge. Klar wäre es mir wesentlich lieber könnte ich hier in mein Blog himmelhochjauchzend schreiben, <<ALLES WIEDER TOP!!!>> , aber vermutlich soll es einfach im Moment nicht so sein. Nichts desto trotz, war ich glaube ich am Donnerstag, den 10.7.14, eines der glücklichsten Menschen und ich hätte am liebsten die ganz Welt umarmt! Endlich war definitiv etwas vorwärts gegangen im Blutbild. Die Werte sind das erste Mal seit letzten Oktober wieder in einem Messbaren Bereich. Nur noch auf die Normwerte müssen sie kommen! Endlich war die Gewissheit da, dass es der richtige Weg sein und die Genesung nicht einfach nur stagnieren würde. Ich glaube das ist für einen Sportler eh das schlimmste, nicht zuwissen ob es das Optimum ist, was man aus der Situation machen könnte...

Zweifel ob ich überhaupt mit ins Hochtourenlager gehen sollte, bereiteten mir dann allerdings doch Sorgen. Die ich dann allerdings wegdrücken konnte. Ich freute mich einfach schon seit Monaten auf diese Woche und generell war es in der Schulzeit IMMER extrem umständlich gewesen frei zu bekommen, also musste ich doch die Gunst der Stunde nutzen um mit den Anderen auf Tour zu gehen. 1.Tag Anreise und Hüttenaufstieg. Der Start der Tour wurde aufgrund des Wetters nach hinten verschoben, allerdings kamen wir so (fast) ohne einen Tropfen regen in der ersten Hütte an. 2.Tag, wie meistens schellte der Wecker um 2:50Uhr Aufstehen, Frühstücken, anziehen und dann um 3:30Uhr Abmarsch in Richtung Einstieg Sustenhorn. An sich sollte in 7-8h der Gipfel erreicht sein – zwar eine lange Zeit der Belastung, aber es sollte samt Pfeiffer machbar sein. Doch leider kam es etwas anders als geplant. Hauptsächlich Aufgrund der Schneebedingungen kamen wir nur sehr sehr langsam voran. Das ständige warten, dann wieder hochfahren des Körpers, Warmhalten, konzentriert bleiben und schlussendlich auch noch die muskuläre Seite machte mich einfach noch zu sehr platt. Die Tour fand einfach kein Ende und dank etlicher Ablenkungsmanöver von Flo ;-P (Bikergespräche), Aufmunterungen von Robert und ihm  und zu guter Letzt auch Koffeinzeugs kamen wir um 18.30 Uhr  abends auf dem Gipfel des Sustenhorns an.

Ich war fertig, das einzige was noch kletterte und lief war mein Kopf, meine Beine zitterten nur schon vom Stehen. Ich wollte endlich der Tour ein Ende setzen, was wir schlussendlich auch um 21:30Uhr in der Kehlenalphütte taten. Nach 18h war ich einfach nur überglücklich wieder Boden unter meinen Füßen zu haben und ins Bett zu fallen. Am nächsten Tag war Ruhetag mit klettern um die Hütte angesagt.

 

 Allerdings merkte ich dass sich mein Körper eher sträubte. Der Kopf wollte, vor allem mit den ganzen tollen Leuten, mit und sich dieses wirklich immer wieder einzigartige Erlebnis nicht entgehen lassen, aber körperlich konnte ich einfach nicht mehr. Genau diese Art der Energiaufnahme in den Zellen, die schlussendlich die Regeneration widerspiegeln funktioniert einfach noch nicht über 18h und auch wenn es mir sehr schwer viel am Abend die Entscheidung zum Abstieg zu fällen, brauchte es wohl mein Körper. Und wer weiß, in 1 Jahr werde ich auch das wieder hinbekommen! Schlussendlich, auch wenn es für mich ein eher nicht so tolles Erlebnis in dem Moment war, muss ich sagen, dass nicht viele überhaupt so etwas miterleben dürfen und ich glaube, auch wenn ich wohl erst einmal etwas geknickt war und blitzschnell nachdem duschen zu Rick in Shop gefahren bin, kann ich doch stolz darauf sein, solch eine Tour gemacht zu haben. Wenn man es mit vor 6 Monaten vergleicht sind es Welten dazwischen.

 Und da gilt es nun anzuknüpfen: Weiter, auf meinem Weg, der wohl irgendwo festgeschrieben ist. Nun bin ich Step-by –Step darum bemüht diesen Weg  weiter zu optimieren und aufzubauen!

Vielen Dank dafür, dass so viele Leute immer wieder mit Ratschlägen, Ideen oder auch "nur" mit Gutzureden an meiner Seite stehen!

 

See you soon, eure Janine J


Joy, luck, freedom...

A nice video from these two guys. I'm not a Downhiller, but there are some things I agree...

There are things, which get lost in our world in the fight of surviving and distroying the world. In one action you can find these things and that's what I live for...

Joy, luck, freedom, liberty, self-finding... => just cycle

 

 

 


Happy Valentine's day...

i <3 cycling...
i <3 cycling...

Ein paar Sonnenstrahlen...

...habe ich heute zumindest auf dem Balkon ein bisschen eingefangen. Wenn ich auch den Schlafsack gerne lieber für andere Sachen benutzt hätte. Nachdem meine Blutwerte leider wieder rotes Zeichen gegeben hatten, erfreute ich mich halt ein bisschen auf der Hängematte mit der "Die Alpen" und genoss die Alpensicht halt von der Ferne... Bis bald!


Skitouren Davos


Racing-Students -> Saison 2014-neues Team :-)

Für die neue Saison wartet für mich eine neue Herausforderung! Gesund werden, Abi gut absolvieren und mich dann an das neue Niveau in der Frauenklasse gewöhnen. Ich freue mich auf eine spannende Saison und fühle mich schon jetzt recht wohl im neuen Team! :-)

 

 

Ride on, eure Janine!

 

 

PS.: Lest mehr unter http://www.racing-students.de/web/cms/front_content.php?idcat=10&idart=808 !!

http://www.racing-students.de/web/cms/front_content.php?idcat=10&idart=808
http://www.racing-students.de/web/cms/front_content.php?idcat=10&idart=808

TL Lanzarote + Ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2014!

 

Krass, nun sitze ich hier, vor etwa 2,5h wieder in Zürich gelandet, gerade eben noch mit meinen Eltern kurz auf Neujahr angestoßen und reflektiere den letzen Monat oder besser das letzte Jahr! Aber von vorne...

 

 

 

In der Saison 2013 stand für mich neben meinem ersten Straßenjahr natürlich auch die Schule im Vordergrund, bzw. das Abi, welches ich nun im Jahr 2014 endlich abschließe! Sportlich gesehen war es ein sehr lehrreiches Jahr mit all seinen gewohnten Tücken. Sei es, dass wir zuerst etwas mit dem Trainingsplan experimentieren mussten, oder ich an der Ba-Wü in den Acker gerutscht bin und dann leider leider Kampflinie gefahren bin und somit wohl den Titel verlor, aber auch positives, dass ich mein definitven Saisonhöhepunkt zur Deutschen Meisterschaft hatte, obwohl ich eine Woche davor noch den Sturz in Luckau auf dem Kopfstein hatte und mit meinem Ellenbogen und dem 28. Platz alles andere als glücklich war...(ich weiß noch ganz genau, wie das Gefühl war, als ich solo an der Spitzengruppe ankam und mir schlussendlich den 5. Platz damit sicherte! :) Oder sei es, dass ich mir doch glatt die Frontzähne in Singen ausgeschlagen habe. Ganz anders war dann zum Beispiel die Erfahrung mit dem ersten Etappenrennen als jüngste Starterin mit dem 8.Rang abgeschlossen haben zu können, obwohl die Bundesliga danach in Albstadt wohl der Horror war und womöglich mein Herz schon da einen 'knacks' abbekommen hatte. In den letzten Tagen ist mir wohl bewusst geworden, wie schnell das ganze Jahr vorbei ging und ich eigentlich auf ein recht erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. 2.overall in Singen am Marathon, 8.Rang TransSchwarzwald, 5. DM Elxleben, Vize Ba-Wü-Meisterin, D-/C-Kadernorm, IBRMV-Meisterin… wer hätte das wohl vor einem Jahr gedacht!

 

 

 

Dann kam der Herbst und nach der Pause fing ich wieder locker an zu trainieren. Den Krapf-Cup dachte ich nehme ich als gutes Wintertraining noch mit – aber leider war dies wohl alles andere als gutes Training. Ich merkte schon ziemlich bald, dass etwas nicht mehr stimmen würde mit meinem Körper. Immer mehr Müdigkeit, leere Beine, KO-sein, und nicht mehr gescheit Konzentrieren können waren die Ursache. Doch ich schob es auf „Stress“ und die „Trainingspause“. Verstanden habe ich meinen Körper irgendwann nicht mehr... Als ich dann an einem Sonntagabend von meinem Freund wieder nachhause fuhr und die Schmerzen in der linken Brust so stark wurden, dass ich anhalten musste, verpasste er mir einen Schubs zum Arzt zu gehen. Ein Tag später machten wir ein Blutbild und er ließ sofort auf EBV-Virus überprüfen. Die Tage bis zur definitiven Diagnose waren gefühlt der Horror. Generell spürte ich, dass das Blutbild positiv testen würde. Immerhin hatte ich die gesamten Klausuren, gFS, Sportkursausfahrt, das Teamtreffen und schlussendlich auch das Trainingslager auf Lanzarote im Kopf! Schlussendlich Diagnose: „Pfeiffersches Drüsenfieber, Herzmuskelentzündung, Mandelentzündung“ → Erstmal Antibiotika

 

 

 

So, was nun... Vorallem wieso gerade jetzt??!! Neues Team, neue Saison, soviele schon bezahlte Buchungen, wird mein Immunsystem chronisch einen knacks abbekommen, soll ich überhaupt mit auf Lanza??

 

 

 

Am Anfang war es sehr schwer abzuschalten, aber dann merkte ich, dass ich jetzt einfach Vollbremse ziehen muss. (Alles stornieren und komplett krankgeschrieben müssen) Nur brachte dies mich wohl zuerst nicht weiter. Mandeln entzündeten immer mehr, Lympfknoten schwollen stetig an, Werte verschlechterten sich. Obwohl ich alles versuchte schnell zu genesen!

 

Dann endlich, am 17.Dez. Spürte ich, dass es mir endlich wieder etwas besser ging! Dies bestärkte mich darin mitzufliegen und vorallem war mir klar, das Rad MUSS mit! Was dann schlussendlich mit ihm passiert wusste ich nicht. Und so kam es, dass mein Freund und ich uns Sonntagmorgens um 6 in den Flieger auf Lanzarote setzten und wir von Sonnenschein empfangen wurden!

 

 

Ziel der neun Tage war: „Komplett ohne Schmerzen ein bisschen regenerativ zu fahren,hinzuhören, lernen und einfach die gemeinsamen Tage zu genießen!“

 

 

 

Yesssss, endlich wieder auf dem Rad, der legendäre Augenblick! :-)
Yesssss, endlich wieder auf dem Rad, der legendäre Augenblick! :-)

 

Am ersten Tag gurkte ich gaaaaanz locker ein bisschen um Costa Teguise. Die Sonne, die Landschaft, es war einfach alles der hammer und beeindruckte mich! Am zweiten Tag legten Rick und ich unsere Routen in die ähnliche Richtung. Weil ich eine Abkürzung (:-)) genommen habe quitsche bald darauf von hinten Ricks Kanguruh und ich wurde ganz genial bis nach Orzola im Kanguruh-Taxi gezogen! ;-)

 

Die nächsten Tage erkundete ich noch den Rest der Insel mit dem besten (zum gebrauchtesteten) Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr was ich mir hätte denken können! Mein Polar hat ja irgendwo im nirgendwo den Abflug gemacht...

 

 

 

 

Nach 4 Tagen stand ein regi-tag auf dem Plan, den wir am Strand genossen, wobei wir wohl beide nicht ganz als Strandferianler geschaffen sind.. ;)

 

Der Tag nach dem Regytag wurde dann leider etwas ungemütlich für mich. Das Gefühl von Müdigkeit leichtes Herzstechen kehrte auf dem Rad schon gleich anfangs nachdem wir uns auf die Trainingsrunden verabschideten zurück. Was nun? ich wusste nicht was richtig war, war es die Müdigkeit generell oder spürte ich das Pfeiffersche wieder?! Schlussendlich entschied ich mich zur Umkehr, was wohl auch das einzig richtige war und legte nochmals einen Lern- und Poolmorgen ein und als mein Freund dann wieder von seiner Runde zurück war, wurde ich wieder schnell auf andere Gedanken gebracht, worüber ich wirklich sehr froh war! Die darauffolgenden Tage beschränkte ich mein Training wieder etwas und Stück für Stück ging es wieder etwas besser! :-)

Und dann stand auch schon der letzte Tag an - gestern. Andem wir einer kleinen Insel wieder den Rücken kehren mussten. Mit lauter wundervollen, schönen Erinnerungen, ein wenig Erfahrung reicher und mit dem Gefühl im Gepäck, wieder etwas an Kraft und Energie zu haben wieder mit Spaß auf dem Rad sitzen zu können!

 

Als ich dann zuhause ankam staunte ich nicht schlecht, wieviele Leute entweder mit einer Karte, Anruf etc. über die Feiertage an mich gedacht haben obwohl ich selbst dieses Jahr kaum zu etwas kam! Darüber habe ich mich riesig gefreut und mir ist vorallem in den letzten Wochen klar geworden, dass es auch die Nichtigkeiten sind, die entweder in positiver oder negativer Weise auf einen wirken können! Dass es sich lohnt für das zu kämpfen was einem wichtig erscheint, dass wirklich JEDER Tag an dem du nicht lächelst ein verlorener ist und dass, wenn es noch nicht gut ist wirklich noch kein Ende ist!

Auf jeden Fall freue ich mich glaube ich schon riesig auf ein genauso lehrreiches Jahr 2014, auch wenn es nun erstmals heißt "Step-by-step", bzw. in die letzte Phase des Abis geht! Ich bin gespannt was die neue Saison bringt!

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen diesjährigen Unterstützern/Sponsoren/Vater/Freunde/Trainer/Ärzte/Physios bedanken, die mich dieses Jahr begleiteten, bzw. unterstützten!

 

Vielen Dank an "Carla Gromann für Grafik und Design"!!!
Vielen Dank an "Carla Gromann für Grafik und Design"!!!

See you!!!

 


Grueßle eure Janine! :-)


Janine's Saison 2013 - ein kleiner Überblick!

So, die Buchhaltung für diese Saison ist dann wohl auch bald abgeschlossen... Allerdings noch nicht die Rennen... Es warten noch ein paar Krapf Cups und evtl. das ein oder andere Crossrennen.. ;)

Vaude Trans Schwarzwald--> Rang 8!! :)

Die gesamte Woche war einfach der hammer!! Den ausführlichen Bericht findet ihr auf meiner FB-Seite! Mit Rang 8 in der hochkarätig besetzen AK 1995-1974 als jüngste Teilnehmerin hätte ich nicht gerechnet gehabt! https://www.facebook.com/janine.schneider.142

Verschiedene Rennen

Sieg in Linkenheim am Kriterium

Sieg in Mauren (Liechtenstein) FB

Auffahrtskriterium Diessenhofen

Radklassiker in Reute


...Trainingscup Truttikon ;) a little bit dreckle!

5.Platz DM Elxleben- D/C Kadernorm erreicht!

Puh, das war ein Rennen! Nach dem Sturz letzte Woche in Luckau, war es fast schon ein Wunder, dass ich überhaupt einigermaßen Mitfahren konnte! Aber von vorne... Schon auf dem Heimweg aus Luckau, ich saß wohl etwa wie eine Oma im Auto und wusste nicht ganz was mehr weh tun würde, rief ich meinen Physio an um einen Termin zu Lymphdrainage auszumachen, ich konnte den Arm kaum bewegen und die andern Mädels mussten mir sogar beim ausziehen helfen... Am nächsten Morgen suchte ich gleich den Arzt auf um abzuklären, ob irgendetwas gebrochen sei. Der sagte mir nur: " Frau Schneider, vergessen sies, entweder sie nehmen das Antibiotika oder sie bekommen eine Schleimbeutelentzündung, auf jeden Fall auf eigene Verantwortung! Und Tschüss!" Tja, was sollte ich da nun machen. Mit Antibiotika konnte ich die DM vergessen... Also ab zum Orthopäd und Heilpraktiker erst mal Rücken wieder einrenken lassen und ein bisschen homöopathische Wundermittelchen geben lassen - alles andere konnte ich ja eh vergessen... Danach die restliche Woche locker auf die Rolle, weil ich mich noch nicht am Lenker halten konnte... Am sonntag hatte ich dann im Feld auf einmal ein ganz schön banges Gefühl, ich fuhr soweit hinten, sodass ich nichtmal gescheit bemerkt hatte dass eine Spitzengruppe schon ab war. Nach einigen lahmen Attacken und dadurch dass die Gruppe gar nicht lief entschloss ich kurzum, wieder nach einen Attacke, fortzufahren. Noch ein kurzer Blick zurück, der kommisär nebenmir 1:30 hätte ich Rückstand auf die Spitzengruppe. Ich wusste nun gilt " lieber nach vorne sterben  als hinten schlecht erben..." Und los ging die Post, nach fast 2 Runden alleinigerfahrt kam ich an- auf windanfälliger Strecke. Ja, da schauten sie nicht schlecht, als dann Anna Knauer nochmals eine Attacke am Berg anfuhr konnte ich jedoch nicht mehr mithalten, zuviele Körner hatte ich für die Aufholjagd gelassen gehabt... Aber immerhin, glücklich im Ziel auf Rang 5 angekommen!!! 2:30 Vorsprung auf meine ehemalige Gruppe ausgefahren gehabt! :)

Sieg beim 24h Rennen in München 4er MiXed

Einfach ein absolut geiles Event! Sieg war ÜBERHAUPT NICHT geplant gewesen! Hier ein Paar Impressionen mit meinen Teamkollegen, Martin Helbling, Simon Jenni und Somithi Bendel. Nicht zu vergessen unseren Betreuer Mathias Brenner ... :)

2.Gesamtwertung weiblich, 1.AK-Hegau Bike Marathon

"Wie einmal im Schleudergang der Waschmaschine gewesen..." - So fühlt es sich ein Tag nach dem Heimrennen im Hegau an. Gleich bei der ersten Wiesenabfahrt verlor ich auf dem danachfolgenden Asphalt in der Kurve den Grip und stürzte. Die Folge: 2 Frontzähne abgebrochen... Ich wollte aber dennoch weiterfahren und lag dort auf Platz 2. Schlussendlich konnte ich das Rennen durchziehen und bin dann als 2. gesamt Damen auf das Siegertreppchen und als 1. in meiner AK über die Ziellinie gefahren. Danach hieß es dann erstmal zum Zahnarzt und dank des "weißen Engels" kann ich nur auch wieder lächeln... ;) See you!

BOSCH als zusätzlicher Sponsor 2013!

Vielen Dank an die Firma BOSCH, die mich in dieser Saison finanziell, speziell für die Startgelder, unterstützen wird! BOSCH hat sich spezialisiert auf Verpackungstechnik und ist mittlerweile einer der größten Unternehmen weltweit! Ob Schweiz oder Deutschland, ob China oder Amerika, BOSCH steht für Qualität, die ich hoffe durch gute Rennresultate ebenso präsentieren kann! Vielen Dank!

Resultate

Schönaich

Schönaich war dieses Jahr ein tolles Rennen, wir konnten uns zu zweit als zweite Spitzengruppe absetzen und das ganze Renne so durchfahren. Beim letzten Berganstieg konnte ich mich dann auch noch von einer Frauenfahrerin absetzen und das Rennen in meiner Kategorie gewinnen.

Schmolke Carbon Cup

folgt

Die Saison kann beginnen!!!

Passend zu dem regionalen Rennauftakt, dem Schmolke Carbon Cup in Mühlhausen-Ehingen am 10. März, werde auch ich mit genau diesem Rennen mein erstes Rennen in der überaus ambitionierten Saison 2...013 bestreiten.

Aber von vorne. Nachdem ich nun ein, aus sportlicher Sicht gesehen, ein weniger zufriedenstellendes Jahr 2012 hinter mir habe, kann ich es kaum erwarten, meinen Gegnerinnen wieder das Hinterrad zu zeigen;). Wobei das dieses Jahr mit Sicherheit weder einfach, noch planbar ist. Zwar waren die Vorbereitungen bisher ideal aber die Ziele sind u.a. mit der Teilnahme an der Frauen U19 Straßen Bundesliga auch nicht gerade bescheiden.
Mit meinem neuen Sponsor Serpentine Velosport, dem Veloclub Singen und meinem neuen Trainer, dem Landesverbandstrainer Mark Schneider habe ich für dieses Jahr ein optimales Umfeld gefunden, diese sportlichen Ziele anzugehen.
Erst vor wenigen Tagen bin ich aus einem Trainingslager in der Toskana mit dem Landesverband zurückgekommen. Anschließend konnte ich bei Proformance einen Leistungstest absolvieren und befinde mich nun mitten in den Rennvorbereitungen auf die ersten Rennen.
Neben den Straßenrennen stehen natürlich auch MTB Marathons auf dem Rennkalender. Der Marathon Auftakt wird aller Voraussicht nach in Münsingen stattfinden.

Eure
Janine

Biketraining am Rheinfall
Biketraining am Rheinfall
nach einer Trainingsfahrt :)
nach einer Trainingsfahrt :)

Trainingslager Roccastrada

Meine diesjährigen Fasnachtsferien verbrachte ich in der Toskana. Mit meinem Trainer und weiteren Radkolleginnen konnten wir einige Trainingskilometer abspulen. Hierzu einige Bilder:

(folgen)

So Leute, seit 1:30h nun wach, gleich geht´s los in Richtung Davos ins Skitourenlager!!! :D

Ich freue mich schon so richtig, endlich wieder Schnee, Bekannte wiederzutreffen und einfach eine wunderschöne Woche zu erleben! Ich freue mich und bin gespannt was so rauskommt!! :D

Neue Website von Serpentine Velosport-dringend reinschauen, sieht klasse aus!!

Auf eine klasse Saison 2013!!!

Dies war am gestrigen Samstag als ich eine tolle Reannradrunde mit Freunden verlebt habe!

Ferien Weihnachten 2012/13...

Diese Ferien neigen sich nun leider auch schon wieder dem Ende und der Gedanke an Schule und Lernen muss wieder mehr Platz einnehmen. Zwischen Weihnacht und Neujahr verbrachte ich sie mit Skaten, Touren, Schwimmen und Alpinski... Nach Silvester konzentrierte ich mich dann wieder auf das Rennradfahren, wobei das Wetter ja auch wieder gut mitmachte! :) Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr 2013 und vorallem viel Gesundheit und Erfolg, sodass jeder seine Ziele erreichen kann!! Grüßle, eure Janine

Serpentine Velosport - BMC


So, nun haben bestimmt einige gewartet und dachten, ob ich überhaupt noch leben würde.. ;) Jedoch hatte das Warten seinen Grund und ich freue mich euch heute mitteilen zu dürfen, wie meine Saison 2013 aussehen wird! Dabei ein herzliches Dankeschön an Serpentine Velosport http://serpentine-velosport.de/ , konkret Wolfgang Ritter, der mich und Felix Sauer (der das WM-Ticket IronMan 70.30 in der Hand hält) in der Saison 2013 unterstützen wird. Ich schätze diesen großen Aufwand und die finanziellen Kosten sehr und bin sehr froh darüber im nächsten Jahr für Serpentine Velosport starten zu dürfen! Hierbei möchte ich nun auch gleich mein neues Bike vortsellen, das TeamElite TEO2 29!

Derweil bin ich dem VC Singen e.V. beigetreten, worüber meine Lizenz 2013 laufen wird. Für diese Unterstützung auch vielen Dank!

Von 24.11.-25.11.2012 fand ein Lehrgang vom Badischen Radsportverband statt, zudem ich eingeladen wurde und ich mich darüber freue mein Können unter Beweis stellen zu können und vorallem mich weiterhin zu verbessern!

Zusammenfassend möchte ich mich bei all denen bedanken, die es mir ermöglichen zuversichtlich und ein wenig beruhigter in die Saison 2013 zu blicken und vorallem mich auf den Kern, nämlich die Sportliche Leistung selbst, konzentrieren zu können! Vielen Dank!

News

So, dies ist hier nun meine persönliche Homepage! Ich danke allen, die mich immer wieder unterstützen, gerade jetzt in der Zeit, in der alles ein wenig im Umbruch ist. Aufjedenfall hoffe ich auch in der kommenden Saison Tolles berichten zu können, lieben Gruß, eure Janine