28.-30.6.2019 VAUDE Engadin Bike Giro

3 Tage Rennenfahren im Engadin begannen am Donnerstagabend, als mich Karsten direkt nach der Arbeit in Zürich abholte. In Savognin übernachteten wir, sodass wir pünktlich um 9 Uhr in St.Moritz die Startnummer abholen konnten. Um 12:21 Uhr startete ich auf den 23km langen Prolog, mit einigen Tiefenmetern! J Mit der 3. Startnummer fuhr ich auf Spitz und Morath auf. Am Ende konnte ich nach ca. 1h das Rennen beenden. Zufrieden mit dem 3. Rang!

Am 2. Tag starteten wir um 9 Uhr auf die 76km und 2400hm lange Strecke. Es war ein sehr taktisches Rennen. Betty Janas und ich fuhren immer wieder Löcher zu. Mir gings eigentlich nicht schlecht, ich fuhr dann noch ein Stück zu Cherie Redecker alleine zu und in den längeren Anstieg  fuhr ich mit Morath, Redecker und Spitz zusammen. Morath und ich fuhren ein Stück dann zusammen, aber irgendwie fuhren wir immer sehr unrythmisch berghoch, sodass ich sie ziehen lassen musste. Nach der Alp Muntatsch kam dann plötzlich und unverhofft der Mann mit dem Hammer. Aber es standen noch einige wirklich eklige Rampen vor mir und mein Magen drehte sich rückwärts. Naja who cares. Ich musste Redecker und Spitz an mir vorbeiziehen lassen und versuchte auf der Abfahrt noch den Olympia-Trail zu geniessen, wie es halt ging mit umgedrehtem Magen. Über 5 Minuten kassierte ich an diesem Tag. Nicht das was ich wollte und wirklich unverhofft.

Neuer Tag neues Glück. In der Gesamtwertung lag ich nun eigentlich aussichtslos auf Rang 4 – und schon wieder eine Holzmedaille. Das wollte ich nicht, aber ich dachte nichte daran, dass es wirklich aufgehen hätte können. Aber he, ich war zum Rennenfahren gekommen, also try it.

Um 9 Uhr viel wieder der Startschuss. Heute nahm ich das Hardtail. Mein CUBE Elite. Karsten baute mir gestern Abend noch Schaltwerk und Kettenblatt um, nachdem wir noch eine Freundin von mir besucht hatten und los ging die Fahrt.  Nach 10km sollte eine technische Abfahrt kommen, deshalb wollte ich  dort zumindest weit vorne hinein.  Ich zog das Tempo einfach an und schaute was passierte. Zuerst kamen noch Redecker und Morath mit, liessen dann aber eine Lücke und so fuhr ich weiter. So folgte eigentlich das komplette Rennen, ich fuhr laaange alleine, aber dafür in meinem Rhythmus, in der Hoffnung, dass es reichen würde, obwohl ich ständig dachte, dass Morath und Spitz sicherlich in der 2. Rennhälfte anziehen würden, wie an den letzten Tagen. Sie kamen aber nicht. Die vorletzte Abfahrt fuhr ich zwischen Safety First und nicht zu viel Zeit verlieren.  Jetzt kam noch ein Stück Laufpassage berghoch und dann eine letzte Abfahrt.

Am Ende im Ziel der Tagessieg! :D

Und nicht nur das: Ich stellte mein Garmin im Ziel und wartete 8 Minuten auf die Tageszweite, Sabine Spitz. Und 9 Minuten auf die Dritte uuuuunnnndddd à einige Minuten mehr auf Morath, das hiess Overall Win!!!

Wow, ich war baff und Karsten und ich freuten uns im Ziel soooo riesig! Ein toller Tag und nach der gestrigen Episode von Young and Wild and Naiv, wonach es nach einem Dreikampf um das Leadertrikot aussah, konnte ich den Engadin Bike Giro für mich entscheiden! Yess, zufrieden sind wir nun auf dem Heimweg aus dem schönen Engadin.

23.6.2019 Ultra Bike Marathon Kirchzarten

Yess, schön ist es wieder am Start zu stehen! Und 5:03 Stunden später über die Ziellinie zu fahren mit einem 3. Platz am Ultrabike Marathon. Ohne Erwartungen, aber mit der Hoffnung, dass die Beine aufgehen würden und ich wieder pushen könne, startete ich um 7 Uhr in Kirchzarten unter blauem Himmel.

 

Eigentlich wollte ich gar nicht Tempomachen, aber schlussendlich fuhr ich dann doch meinen Rhythmus. Gefolgt von Esther und später Spitz. Esther fuhr mir auf und in der Ebene und bergab machte ich dann wieder relativ viel Tempoarbeit. Naja, kleiner Anfängerfehler... Dadurch dass ich mich nach dem Sturz vor 1 Woche endlich wieder besser fühlte, vergass ich das Essen und wusste aber auch nicht wirklich wie die Strecke ausschauen wöllte. No pain no gain – bis ins Ziel kam ich auf jeden Fall, sah auch immer wieder Spitz, aber ich war das erste Mal die Strecke gefahren und wusste nicht wie weit es noch ist.

 

Schliesslich wurde es der 3. Rang und es war einfach toll wieder zu Racen! Das erste Mal auf der Ultradistanz, 109km – 3100hm, gestartet und direkt aufs Podium, so genial!

 

So, jetzt 1 Woche Arbeiten und dann cu @ Engadin Bike Giro, einem 3 Tage Etappen Rennen!

6.-9.6.2019 Alpentourtrophy

Letzte Woche fand das 4-tägige UCI Stage Race der Kategorie S1 auf dem Rennkalender! Ein Rennen, welches ich immer wieder gerne fahre, denn insgesamt werden eigentlich fast 9000hm darin bewältigt – eigentlich. Dieses Jahr war dies anders. Aufgrund der Schneelage musste der Veranstalter kurzerhand die Etappen umleiten und/oder verkürzen.

 

Das Starterfeld war sehr gut besetzt, mit Githa Michels, Greete Steinburgh, Maria Christina Nisi, Sabine Spitz, Angelika Tazreither (alles aktuelle Landesmeisterinnen), sowie auch Steffi Dohrn, meiner Transalp Partnerin und jetzt im Profiteam Centurion Vaude Trikot fahrend etc.

Alles in allem kann ich auf 4 gute Renntage zurückschauen, welche wieder mehr Routine gaben. Ich schaffte es leider nie aufs Podest, aber dafür konnte ich eine konstant gute Leistung abrufen (hatte vom Volcat wohl gelernt ;)) und kann viel Rennerfahrung wieder mitnehmen.

Etappe 1: 63km, 2500hm, 4.Platz --> Die erste Rennhälfte da waren meine Beine noch etwas lahm, gingen dann aber immer besser und konnte am 2. Anstieg nochmals Gas geben 

Etappe 2: 53km, 2400hm, 4.Platz --> Ich duellierte über viele Berge mit Nisi, einer richtigen Bergziege und italienische Meisterin, es ging etwas zu wenig bergab, denn seit dem Techniktraining des RC Gränichen gehts bergab step by step immer besser und gegen Nisi wär dies meine Waffe ;), aber wieder 4.

Etappe 3: 53km, 2500hm, 4.Platz --> Steffi und ich konnten gut Gas geben in der ersten Hälfte, sie hatte es sich zum Ziel gesetzt mich möglichst gut zu unterstützen auf dieser Etappe, vor den letzten 300hm sagte sie, ich soll nun los fahren- ein komisches Gefühl, denn eigentlich wollte mein Körper heute gar nicht, aber zusammen Rennen fahren, das verlernt man nicht so schnell und hatte richtig Spass gemacht, es reichte mir trotzdem nicht auf Nisi, 20 Sekunden...

Etappe 4: 10km, 1300hm, 5.Platz, Ich versuchte nochmals alles zu geben, hatte mich etwas verschätzt mit meinem Kettenblatt, konnte auf die 3. Platzierte im GC nochmals 25 Sekunden gut machen, aber mehr war leider nicht mehr drinnen. 

Als jüngste und erste vollzeitarbeitende Fahrerin im Starterfeld konnte ich die 4 Renntage mit nur 1 Minute Rückstand zum Podest beenden. Schlussendlich standen aber die richtigen auf dem Podium, bis ganz nach vorne fehlte diesmal einfach etwas. Aber ich bin zufrieden mit der Konstanten und es war schon weiter :)

 

Danke an Karstens Eltern, welche sich die Zeit nahmen und uns unterstützen! Natürlich auch an Karsten, er fuhr zwar dieses Mal selbst das Rennen, aber schraubte trotzdem an meinen Bikes herum ;)

 

Zudem ein besonderer Dank an die Physiopraxis Vermeulen aus Ramsau: seit 4 Jahren bestens betreut während der Alpentour, v.a. Nils, Forian und Lennard! 

1.06.2019 Ortler Bike Marathon

Gestern fand der Ortler Bike Marathon statt! Nach der Arbeit holte mich Karsten aus Zürich ab. Dank der Vetter GmbH und Schneiderbikes können wir nun alle 4 Bikes praktikabel auf unserem Thule Biketräger und der neuen Anhängekupplung befördern. Das erleichtert es uns um einiges!

Nun zum Rennen: Im schönen Vinschgau viel um 8 Uhr der Startschuss für die 90km und 3100hm. Die Männer legten bereits ein gutes Tempo an und ich musste Esther zuerst etwas ziehen lassen, holte sie dann wieder auf. Im Verlauf des Rennen fuhren Esther und ich die ersten 1000hm mehr oder minder zusammen. Ich hatte leider etwas biketechnisch zu kämpfen fuhr die ersten Male wieder zu ihr auf, musste sie am Ende des ersten Anstiegs aber dann ziehen lassen.

Ich wusste, dass Karsten am Haidsee stehen würde mit dem passenden Werkzeug, denn ich konnte immer wieder nur vorübergehend flicken. Gott sei Dank stand er sehr nahe, aber irgendwie war ich nicht ganz im Rennrhythmus. Mich passierte Fahrerin um Fahrerin ehe ich im Kopf wieder auf Angriff umschaltete. Bis auf Rang 2 schaffte ich es wieder nach vorne. Sicher war ich mir dabei erst als ich über der Ziellinie hinter meiner Teamkollegin ankam! What a race, aber done. Solch Tage gibts halt auch und das Rennen hat sich alle Mal gelohnt! Alleine wegen DER Aussicht!

12.05.2019 UCI World Series Marathon Singen

Alle Frauen starteten zusammen. Mit der Startnummer 123 und Rang 12 der Marathonweltrangliste durfte ich in der ersten Reihe starten. Zu Beginn fuhren wir sehr gemächlich. Ich wollte dennoch nicht zu viel führen, denn die flache und windanfällige Strecke in Singen ist sehr hart im Wind. Also nahm ich das Tempo der Grande Dames an. Irgendwann fuhren sie aber so gemächlich, dass ich in so einem grossen Feld nicht bis ins Ziel fahren wollte, also zog ich das Tempo nach der ersten Techzone an und wartete darauf, was passierte. Steffi Dohrn, meine Transalp Partnerin von letztem Jahr und Kim Ames, kamen mit. Ein Blick zurück und mein Bauchgefühl wusste okay à Go. Esther, meine Teamkollegin und ich hatten zwar keinen fixen Plan abgemacht, aber wir wollten zusammenarbeiten, falls sich etwas ergeben hätte. Da passte es mir natürlich nicht, dass sie gerade hinter Spitz war und nicht weg konnte, aber ich musste gehen und hoffte, dass Esther das Feld dafür absicherte. Kim, Steffi und ich harmonierten, konnten gut zusammenarbeiten und anscheinend hatten wir bereits in der 2. Techzone 4 Minuten Vorsprung erarbeitet.

Nun ging es auf die 2. Runde à noch 49km lagen vor uns 3 jungen, naiven Ausreissern. Die meisterten wir aber gut und schliesslich fuhren Kim und ich am Stoffeln weg. Durch einen kleinen Fahrfehler verlor ich Kims Hinterrad konnte ihr aber wieder aufschliessen.

Schliesslich fuhren wir weiter, Rad an Rad und am „Plören“ konnte ich dann die entscheidende Schlussattacke setzen. Es waren die Zuschauer, welche mich an dem genannten Hot Spot 15m herausfahren liessen! Bis ins Ziel konnte ich mit 44 Sekunden Vorsprung auf Kim das Rennen dann vor heimischen Publikum für mich entscheiden – HAMMER!

Dies hiess à WM- Qualifikation erreicht und mein erster UCI World Series Sieg!

Danke hierbei an meinen allzeit bereiten Betreuer und Freund Karsten, welcher mir zur Zeit eine grosse Unterstützung, nicht nur bei Rennen, sondern auch im Alltag ist, dass ich meine Arbeit und den Sport überhaupt ausüben kann. Nun stehen noch 3 Monate bevor – let’s go in den Endspurt!!

Danke auch an Esther für ihr bewusstes Fahrverhalten und gratuliere zu unserer starken Teamperformance! Sie setzte sich schliesslich alleine aus dem Feld ab und wurde starke 4.! Nach 40km alleinigem Rennenfahren!

Danke an euch alle, welche meiner Einladung zu meinem Heimrennen gefolgt sind und/oder sich mit mir gefreut haben!! Der Sieg war grandios mit euch und bedeutet mir sehr viel! Danke!

04.05.2019 Bike The Rock XCM

Samstagmorgen stand unser Racecar um 3:30 Uhr parat! Das Ziel für dieses Wochenende stand fest: Ich wollte einen ersten Eindruck der Strecke erhalten. Im 2020 wird auf den 90km und 2400hm die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. 

Zu Beginn des Rennens hatten wir fast noch Sonnenschein und wir Frauen starteten 5 min nach den Männer Lizenzfahrern, sowie 5 min vor den Amateuren. 

Letzte Woche war ich in Lostorf an einem Crosscountry Rennen gestartet und habe nach der vierten Runde die Rennstrecke mit Thoraxschmerzen verlassen. Ich hatte mir einen viralen Infekt eingefangen gehabt. Es war die einzig richtige Entscheidung im Nachhinein. 

Das Starterfeld der Frauen war aufgrund der prognostizierten Wetterbedingungen bereits im Vorhinein dezimiert. Im Nachhinein hat das Wetter wohl noch weiter aussortiert... 3 Runden hatten wir zu absolvieren und ich dachte, ich könne ja nicht bereits nach 5km alleine wegfahren, wenn ich nicht weiss wie windanfällig die Strecke werden würde. Stephan Salscheider, der Organisator der UCI World Series in Singen, fragte mich am letzten Montag an der Pressekonferenz woran ich es festmachen würde auszureissen. Es war definitiv einfach Bauchgefühl. So fuhr ich auf eine "einsame" Fahrt über die letzten 85km. In der 2. Runde setzte dann Dauerregen 2° Celsius ein, in der 3. Runde wurde daraus dann Eisregen... Ich kann nicht mehr genau sagen wie, aber ich hatte die Strecke testen können unter verschiedensten Bedingungen ;)

Noch nie hatte ich nach einem Rennen so gezittert wie diesen Samstag, aber ich hatte den Sieg mit über 20 Minuten Vorsprung nach Hause gefahren!

Mein wirkliches Rennen startete wohl nach dem Marathon. Auf dem Weg in die Dusche. Keine Ahnung wie ich da hin kam, aber ohne Rettungsdecke und die Betreuer unseres German Technology Racing Teams hätte ich keine Ahnung gehabt was ich hätte machen sollen.

 

Mein grösster Respekt gilt allen Fahrer/-innen die auf der Strecke waren und/oder länger gebraucht hatten! Ich hätte wohl kaum mehr länger in der Kälte ausgehalten! Ebenso allen Rettungskräften und Streckenposten. Vielen Dank euch für den Einsatz an diesem "wetterverhäxten" Renntag!

 

Liebs Grüssle, eure Wetterhäx! :)

22.04.2019 UCI Stage Race Volcat

Die Etappen betrugen zwischen 36 und 70km auf welligem, eher technischem Terrain, westlich von Barcelona. Das 4-Tages Rennen wird von der UCI (Union Cycling) als S2 Rennen datiert und international ausgetragen. Mittwoch Anreise, Donnerstag bis Sonntag Rennen, nun wieder zuhause. Am ersten Tag konnte ich mich in einem Trail von der Italienerin Elena Gaddoni absetzen und fuhr somit auf den 3. Rang. Am 2. Tag fuhr diese sehr offensiv los, ich verlor immer wieder Anschluss an die Spitzengruppe (Eva Lechner, Italien; Janika Loiv, Estland; Gaddoni, Italien; ich) konnte mich aber doch dann festbeissen und als ich merkte, dass Gaddoni langsam müde wurde und Fahrtechnikfehler machte kam zum Glück ein Berg, an welchem ich mich absetzen konnte und bis ins Ziel mit 30 Sek. Vorsprung aufs Podest gelang. Die ständigen Attacken in Etappe 2, der Geruch nach einem Podestplatz, welcher mich pushte, hatte ich am 3. Tag zu büssen. Ich regenerierte nicht gut genug wie die Anderen und quälte mich durch nach dem Motto der Schadensbegrenzung und angetrieben von meinem Betreuer. Es war ok für den Tag, diese gehören eben auch dazu und ich hatte alles gegeben gehabt. Glück hatte ich dennoch an dem Tag, meine Dichtmilch dichtete im richtigen Augenblick, sodass ich einem Platten dennoch entkam. Zum 4. Tag richtete mein Bikemechaniker, nochmals das Bike mit neuen Pneus und wir wussten, als jüngste im ganzen Profi-Starterfeld hatte ich bereits mehr als die gesetzten Ziele erreicht. Ich war vom welligen Terrain und der offensiven Fahrweise der eher kürzeren Rennen bereits recht KO. Irgendwie fanden meine Beine wieder ins Rennen und ich konnte auf der letzten Etappe nochmals richtig pushen. Ich wusste, was ich zu tun hatte und konnte mir nochmals einen 3. Podestplatz einfahren! Überglücklich im Ziel gab es im Anschluss noch ein Show-Eliminator-Sprint Rennen, woraufhin wir uns wieder auf den Heimweg machten! Am Ende standen für mich drei 3. Etappenplatzierungen und ein 7.Etappenplatz zu buche, dies ergab einen starken 4. Platz in der Gesamtwertung worauf ich und mein Team mehr als zufrieden sind.

Es war eine grandiose Stimmung und einfach toll wiedermal in Spanien Rennen fahren zu dürfen, das ist einfach etwas ganz anderes und bin sehr zufrieden mit meiner abgelieferten Leistung auch mit der meines Betreuers(smile)!

Jetzt heissts gut regenerieren und die Rennhärte macht Lust auf mehr!

Bereits nächste Woche folgt in Lostdorf (CH) ein XCO Rennen, dann ein Marathonrennen in Heubach(DM 2020) und schliesslich am 12.5.2019 mein Heim-Weltcuprennen der Marathonfahrer in Singen über ein paar Fans an der Strecke würde ich mich sehr freuen.

Bis bald, race on, eure Janine!

14.4.2019 Münsingen

Mit einem Sieg konnte ich gestern in Münsingen den ersten Marathon der Saison bestreiten. Es war ein relativ kurzer, aber lang genug für die eher bescheidenen Witterungsbedingungen. Bei leichtem Schneefall starteten wir auf die 45km lange Strecke und zwischenzeitlich hatte ich gefühlt keine Füsse mehr an meinen Beinen sondern eher 2 Eiszapfen, welche ich hoch und runter bewegte.  Nach 1:39h war das Rennen um. Ein paar wenige Details werde ich noch verändern und dann geht es mit einem guten Einstand in die Marathonsaison am Mittwoch nach Spanien an das erste Etappenrennen der Saison.

Ich habe keine Ahnung, wie es laufen wird im internationalen Starterfeld, aber ich freue mich endlich darauf!

Bis danach, eure Janine! J

31.3.2019 Argovia Cup in Hochdorf

Heute startete ich am ersten Rennen des Argovia Cups in Hochdorf. Gestern schauten wir noch kurz die Strecke an, mein Bike war ready und ich freute mich riesig auf das Rennen heute! Natürlich - ziemlich nervös war ich schon... Das erste Mal wieder recht Konkurrenz an der Startlinie, da weiss man nie wie es läuft. 

Es lief - in der zweiten Runde konnte ich an die zweite Stelle aufrücken, nach Linda Indergand und versuchte möglichst flüssig durch die technischen Passagen zu gelangen. Der Ehrgeiz zu zeigen, dass auch "Marathonis" Vollgas geben können war geweckt ;) Zwar wuchs der Abstand zu Indergand stetig an, was aber bei einer Olympiateilnehmerin definitiv legitim ist, aber ich konnte auch meinen Abstand zur 3. ausbauen und somit bin ich voll und ganz mit meinem 2. Rang zufrieden - alles gegeben!

 

Zur Belohnung durfte ich dann mit meinem CUBE Litening nach Hause fahren! :) 

25.2.-24.3.2019 Saisonvorbereitungsrennen

4 Trainingsrennen MTB + 1 Trainingsrennen Rennvelo.  Die Saison kann beginnen. Seit Ende Februar nehme ich nun bereits an den Trainingsrennen des trainingscup.ch teil. Zwar ist das Frauenfeld an den Mountainbikerennen eher immer sehr schmal, dennoch etablieren sich die Rennen bei vielen daheimgebliebenen Rennfahrer/-innen immer mehr. Mein Ziel war es an jedem Rennen die Einzige nicht überrundete Frau (von den Männern zu bleiben, bzw. das war mein Anreiz ;)) – Ziel erfüllt, abgehakt und nun freue ich mich auf die ersten grösseren Rennen! Zusammenfassend habe ich euch ein paar Pics von Sonnen- bis Schlammschlacht!

1.) Truttikon: 1. Platz Frauen Elite

2.) Schleitheim: 1. Platz Frauen Elite

3.) Uhwiesen: 1.Platz Frauen Elite

4.) Uhwiesen: 1. Platz Frauen Elite

5.) Pfullendorf: 1. Platz Frauen Elite

Danke an das Team Pedale Simplon, unter anderem der Fam. Krieg, welche die Strecken immer ambitionierter gestalten und ihr Engagement dazu!

Am letzten Sonntag reizte mich dann eine weitere Angelegenheit. Bei dem klasse Wetter, nach den letzten Regenwochen, genoss ich am Samstag eine super tolle längere Trainingseinheit auf dem Rennvelo, fuhr am noch mit Karsten eine Bikerunde zur Rennstrecke, auf unseren Heimtrails und plante den Sonntag.

Sonntag wurde dann kurzerhand die Tages- und Gesamtwertung des Trainingscups gewonnen und danach fuhren wir mit dem Gaspedal unten nach Pfullendorf. Dort hatte ich keine Ahnung, wie meine Beine noch mochten, aber allein die Strecke lohnte sich. Jede Runde ein kleiner Anstieg lässt das Bikerherz schon einmal erfreuen und ich hatte definitiv dort genug, um meine Beine wieder aufzufahren. Dort gewann ich dann noch das Rundstreckenrennen der RIG Hegau.

Sei es an den Trainingsrennen oder in Pfullendorf, es machte Spass, dass so viele vom VC Singen und auch Fans und Friends aus der Schaffhauser Gegend zum Anfeuern kamen! Das macht Freude auf mehr diese Saison!

Jetzt freue ich mich euch wieder direkt nach den Rennen von der Saison berichten zu dürfen und gegen Ende dieser Woche wird noch ein Newsletter folgen über sämtliche Neuigkeiten der Saison.

 

Kleiner Hinweis: Die Berichte werden diese Saison entweder noch direkt am Sonntagabend folgen oder dann eben am Dienstagmorgen, dass ich euch auch weiterhin Qualität vor Quantität liefern kann... J

 

See you an ride on, eure Wetterhäx!

Weiter gehts im GTR!

Eigentlich war mir bereits im Sommer 2018 klar, dass ich weiterhin auf meinen CUBE Bikes gesattelt in die neue Rennsaison starte. Das letzte Jahr war ein spezielles Jahr. Auf einen Moment voller Enttäuschung entstand kurzer Hand ein riesen Team, welches mich im Alltag und an den Rennen unterstützte! Freund/-innen kamen mit, fieberten mit, betreuten mich und ich durfte so viel Herzlichkeit erfahren, dass ich einfach immer noch gerührt davon bin. Wenn man realistisch ausrechnet, dass ich mit einer 40 Stunden Woche, plus Hin- und Rückweg zur ZHAW/Arbeit, ein Rennprogramm abspulte, welches einem Profi ähnelte, dann sieht man, dass es definitiv an meinem Umfeld gelegen haben muss, welches mir das ermöglichte. 

Auch die harmonische und familiäre Zusammenarbeit mit CUBE, v.a. auch durch René Nay, halfen mir in den letzten 3 Saisons sehr. Egal was war und ist, es wird sich immer darum bemüht - Sei es ein Defekt, falls ich etwas brauche oder eine andere Komponente! Diese Zusammenarbeit ist einfach viel, viel mehr Wert als jedes Profi-Team! Ich brauche diese Freiheiten, welche mir CUBE ermöglicht, damit dieses Leben, welches ich liebe, so funktioniert! Mit Höhen und Tiefs!

Diese Freiheiten werde ich im GTR weiterhin erhalten, sodass ich in 1 Woche meine letzte Etappe in der Klinik im Park in Zürich beginne. Bis Ende Sommer 2019 arbeite ich weiterhin mit meinem Arbeitspensum dort, bis ich dann mein Diplom in der Tasche habe. Bis dahin heisst es nochmals etwas auf die Zähne beissen, aber ich liebe meinen Beruf als Physiotherapeutin und bin zu 100% überzogen, dass das alles eine reine Organisationsfrage ist. Danke auch meine Lieben, dass ihr mich darin unterstützt, insbesondere natürlich Karsten Keller! Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und mit euch an Bord wird das klasse!

Es hätte mich sicherlich gereizt gehabt an einem ProfiTeam anzuklopfen, bzw. das ein oder andere Angebot wäre interessant gewesen. Aber für mich war mein Bauchgefühl einfach klar, dass ich bei CUBE bleiben werde. Dann kam eine Mail von Teamchef Sam Weber und CUBE und nun hatte ich sozusagen "s`Füferli und s`Weckli". Ich werde weiterhin auf meinen Cube Bikes unterwegs sein, darf an mir weiterhin mit CUBE im Rücken als Factory Pilot arbeiten, ich darf weiterhin meinen Lebensweg verfolgen und ich versuche mein Bestes zum Team-Erfolg beizutragen. Das zeigt mal wieder, dass halt manchmal das Bauchgefühl doch gut ist und Verzicht manchmal etwas tolles Entstehen lässt! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem GTR! #hitthetrail

Das erste Teamtreffen liegt bereits hinter uns und ich fand es cool die anderen CUBE Pilot/-innen getroffen zu haben!

Eure #wetterhäx! 😃

Hier der acrossthecountry Bericht dazu von Erhard Goller :)🚲🏃‍♀️

https://www.acrossthecountry.net/german-technology-racing-…/

 

powered by: 🚀

CUBE Bikes

SCHNEIDER-BIKES by sascha schneider

RepaVital

Diego De Nicola

erpse

Stephan Franz

Simone Klöckner-Trafelet

____________________________________________

Check it out: 

https://www.germantechnologyracingteam.de/…

#germantechnologyracing #becube #cubebikes #macsi_mtb#whostopsyou #rideschwalbe #gripisyourfriend #meinauftanken#mehrbums #hitthetrail #gtrteam

12.01.2019 Deutsche Meisterschaften Cyclocross

Ich wurde im berlinerischen Kleinmachnow 5.  an den Deutschen Meisterschaften im Radquer. Ich wusste nicht, wo ich in Deutschland im Radquer von den Platzierungen her stehen würde, da ich lediglich die Schweizer/internationale Rennen gefahren bin. Spontanerweise entschied ich mich im Dezember aber zu melden. Da ich in diesem Fall keine Punkte im Deutschland-Cup hatte (keine Rennen gefahren), startete ich aus der allerletzten Reihe. Damit hatte ich nicht gerechnet gehabt, obwohl ich Weltcup-Punkte hatte, aber das war eine neue Regelung. Also hiess es für mich "Vollgas" erst einmal wieder nach vorne arbeiten. In Runde 2 befand ich mich dann mit zwei weiteren Fahrerinnen auf Rang 5-8 und konnte mich schliesslich absetzten und meinen Vorsprung ausbauen. Doch vorne wurde natürlich nicht geschlafen und ich schaffte es nicht mehr weiter nach vorne zu pushen. Für das bin ich mehr als zufrieden, vor allem auch, da es ein "Saisonziel" war über den Winter. Jetzt geht es für eine Woche auf einen Kurs in die Berge und dann an die Vorbereitungen für die kommende Bikesaison. :)

Es war eine mega coole Nacht und Nebel Aktion! Danke!!

26.12.2018 GP Pfaffnau

Nachdem ich die letzten Wochen normal trainiert habe, freute ich mich umso mehr wieder heute auf die Rennstrecke zu dürfen. Wir hatten zwar kaltes, aber trockenes Wetter von oben her. Mit dem Rennen (Rang 8) von heute, welches ein UCI C2 Rennen war, bin ich heute auch zufrieden. Ich wusste nicht, wie sich mein Körper nach den letzten Wochen verhalten würde und ich habe weiterhin noch etwas Schwierigkeiten bei matschigen Bedingungen, aber es war schon definitiv schlechter ;)

Also weiter geht's!

24.11.2018 Baden-Württembergische Meisterin Radquer

Samstagmittag fiel um 13:55 Uhr der Start zur Frauen Elite Klasse zu den Baden-Württembergischen Meisterschaften. Die letzten 3 Rennen war ich in der Schweiz an international besetzten Rennen unterwegs und konnte aus dieser Vorbereitung heraus den Titel nach 2017 wieder verteidigen. Im Vorfeld konnte ich von Sascha Schneider noch ein paar Tipps der Kurventechniken mitnehmen. So startete ich als etwa 3. ins Rennen bevor ich mich in Runde 3 dann in Führung begab und den Vorsprung auf 1min 39 ausbaute. 

18.11.2018 EKZ Cross Tour Hittnau


Eine eisige Angelegenheit gab es in Hittnau. Bei ca. -3,9° C hatten wir perfekte Bedingungen für Platzierungskämpfe am Schlosshügel im ZüriOberland. Sehr schnell war das Rennen zu Ende, ein richtiges Crossrennen eben und ich bin bei dem top und international besetzten Starterfeld mit meinem Top15 Resultat d'accord. Wir sind alle verdammt nahe aneinenander gefahren und genau das heisst es zu Racen -  alles geben und sich messen. Mit 1:30min auf die Spitzenfahrerinnen, unter anderem Brandau, damit kann ich arbeiten! #Stepbystep

Gerade die Anstiege bergauf gefielen mir! :)

Beim Radquer spielt auch die richtige Betreuung eine wichtige Rolle. Wie ihr seht, das war ich. :) Merci an unseren Chefbetreuer des VC Hohentwiel Singens, der mich im Profifeld mal wieder tatkräftig unterstützte. 

Pics by Karsten Keller und Bruno Schertenleib

11.11.2019 Flückiger Cross Madiswil

Streng dem Motto " Slickery when wet" ging es am international besetzten Flückiger Cross in Madiswil bei strahlendem Sonnenschein um die Positionen. Es war eine technisch sehr anspruchsvolle Strecke, welche ich als gutes Training nutzen konnte, denn so richtig erholt von einer kleinen Erkältung war ich irgendwie noch nicht ganz. Schliesslich gab es einen 11. Rang für mich. Immer noch ganz in Ordnung und auf in die nächsten Winter-Rennen :)

28.9.2018 Radquer Steinmaur

Sonntagmittag startete ich dann am international besetzten C1 Rennen in Steinmaur, wobei ich mich "just for fun" im Radquer versuchte. Es hatte richtig Spass gemacht und in der Technik und Power (das Hürdenlaufen viel mir nach dem Freitag noch etwas schwer... ;)) gibt es noch einiges an Potenzial. Mit einem 6. Rang kann ich durchaus sehr gut arbeiten und war positiv überrascht nach meiner Saisonpause!

26.9.2018 Ultralauf von Stephan Franz

Es gab keine schönere Art und Weise in die neue Saison überzugehen, als das letzte Wochenende. Freitagabend durfte ich Stephan, mein Heilpraktiker und Osteopath, auf seinen 160km begleiten als Mini-Pacemaker. Sodass wir zusammen schlussendlich 65km gerannt sind, bevor ich ihn in die Hände der weiteren Begleiter übergab. Daraufhin erwarteten wir ihn am Samstagabend in Jestetten, sodass ich bis dahin meine Bikes für das Rennen am Sonntag parat machen konnte :)