9.9.2018 O-Tour Obwalden

Garmin Bike Classics

Gestern fand der 6. Lauf der Schweizer Rennserie statt. Meine Ziele waren klar. Das Rennen wurde sachte angefahren und Lüthi, Ming, Süss und ich kurbelten bis ca. 2/3 des ersten Berges hoch. Meine Beine waren nicht ganz so, wie ich es mir erhofft hatte, aber ich kam gut mit. Schliesslich wurde das Tempo angezogen und mich überfiel Müdigkeit etc., sodass ich die Frauen fahren liess und darauf hoffte, dass sich im Verlauf etwas änderte. Dem war nicht so, eher im Gegenteil, sodass es halt einfach nicht lief. 

Meinen Job habe ich schlussendlich erledigt, ich pushte mich selbst und konnte aufgrund eines konstanten Tempos das Rennen auf Rang 4 zu Ende fahren. Ich hatte definitiv schon einfachere Renntage, aber diese gehören eben auch dazu. 

26.8.2018 EKS Cup Merishausen

Die Bikes machte ich schnell ready, sodass ich am Sonntagmorgen dann von zuhause aus am EKS Cup in Merishausen an den Start ging und einen Start-Ziel Sieg einfahren konnte, an einem herzlichen, toll organisierten Rennen. Meine Hometrails warteten nach dem Rennen bereits auf mich :) 

Schön, dass es diese "kleinen" Nachwuchs Cups gibt, bei welchem auch ich mein zweites Rennen 2011 bestritt! 

Pic by Thomas Lienig und Andreas Marley

25.8.2018 Nationalparkmarathon

Geplant waren 137km und 4500hm. Der traditioneller NBM auf der Vallader Strecke. Am Donnerstagabend kam dann die Nachricht. Aufgrund der beiden prognostizierten Kaltfronten wurde die Strecke auf 47km gekürzt...Puh, das würde ein schnelles Rennen werden. Schlussendlich war es so... 3,2,1 fight! Mit einem 29er Schnitt war das eigentlich über 7 Stunden dauernde Rennen mit dem Bike nach 1:32h beendet. Super happy über den 2. Rang, sodass ich nun in der Garmin Bike Classics Serie wieder auf Rang 2 vorgerutscht bin. Hui, wird das ein Kopf an Kopf Rennen mit Ming :) Freue mich darauf!

Hier noch ein Bericht von Acrossthecountry:

16.-19.08.2018 Rothaus Bike Giro

Ende gut, alles gut

Ein stark besetztes Frauenfeld erwartete mich am Rothaus Bike Giro. Vor allem einige Crosscountry-Fahrerinnen bereiteten sich beim 4-tägigen Etappenrennen, nahe meiner Heimat im Südschwarzwald auf die kommenden WM in der Lenzerheide vor, wie natürlich auch die Marathonistinnen auf die WM in Auronzo di Cadore. Mit wenig Erwartungen, aber hoch motiviert, einige tolle Trainingsrenntage zu erlangen stieg ich in den Prolog ein. 

Kurz und knapp: Beginn mit einem guten Prolog, geendet mit einem Etappensieg und dazwischen gutes mentales und physisches Training vollbracht...

Prolog: Erstaunlicherweise gut lief es mir über die gerade einmal 10km und 350 Höhenmeter - Rang 4.


2. Etappe: Dass hier anders Rennen gefahren wurden, als auf einem anderen Etappenrennen merkte ich heut. Vollgas direkt in die erste Etappe, da brauchte ich erst ein paar Kurbeldrehungen, bis mein Diesel zündete. Step by step rollte ich das Feld auf, bis ich lange Zeit knapp hinter der Spitze in die erste längere Abfahrt vor Todtnau fuhr. Ich verlor in der Abfahrt Zeit, was mich aber nicht besonders ärgerte und versuchte in meinem Tempo hinunter zu fahren. Dann geschah ein dummer Fehler... Ich übersah ein Schild, da ich einer "falschen Männergruppe" in Sichtweite folgte. 3,5 Extrakilometer und 7:45min bevor ich wieder in das Renngeschehen auf Rang 11 eingreifen konnte. Puh, das war ziemlich übel - aber es half nichts. Kurzerhand lud ich meinen Frust temperamentvoll in der Techzone ab und versuchte mich Stück für Stück wieder zumindest in Richtung vorwärts zu bewegen. Im Hinterkopf nicht zu viele Körner bei der Aufholjagd liegen zu lassen... Bis auf Rang 7 schaffte ich es.


3. Etappe: Das Ziel War heute klar --> vollgas. Mein Körper wollte nicht ganz so. Kein Wunder bei den eh bereits schnellen Raketen. Schlichtweg keine Ausreden, ein Mix aus mangelnder Fahrtechnik, toter Beine der Extrakilometer vom Vortag und wenig Spritzigkeit liessen mich erst in der zweiten Rennhälfte langsam auf Aufholjagd gehen - Rang 6 gesamt.


4. Etappe: Ziel war heute #safetyfirst, die Heimat geniessen und definitiv vollgas zu geben, sodass ich mit mir zufrieden sein konnte. Im Gesamtklassement, schien es mir aussichtslos mit 7 Minuten auf Daubermann, aber zumindest noch einmal gut mithalten zu können, wäre schön gewesen. Das funktionierte heute zum Glück. Als ich nach KM 25 das Tempo zumindest hoch halten wollte und niemand der Grande Dames mithelfen wollte (für sie war das Rennen im Gesamtklassement gelaufen... schade), entschloss ich mich kurzerhand, dass ich nichts mehr verlieren konnte, nachdem so viel schief lief. Also all-out eben alleine. Ich hatte mich die letzten Tage immer an die interne Abmachung ohne Männer zu fahren gehalten, also tat ich dem auch heute so. Ich hatte keine Ahnung, ob es mir reichen würde, aber versuchte einfach Kopf runter und voraus zu fahren. Die letzten KM pushte mich Karsten nochmals und es reichte tatsächlich mit 2:4omin zum Etappensieg!!! Ein würdiger und schöner Abschluss einer top organisierten Veranstaltung eines UCI Stage Races!

Zwar reichte es mir um 6min herauszufahren auf Rang 5, zwar nicht mehr für einen Sprung im Gesamtklassement vor Daubermann, aber ich konnte sicher sein, alles gegeben zu haben ;) Ende: Rang 6

Bilder: Thomas Lienig (Danke)


Mein grösster Dank gilt Stephan und Michaela Franz, die am Samstag einmal wieder mehr dieses Jahr Joker spielten, auch wenn es vielleicht aussichtslos schien... Und mein allergrösster Dank gilt Karsten Keller, nicht nur für diese 4 Tage, in welchen er sich kurzerhand Ferien nahm, um mich zu betreuen, sondern auch im Namen des VC Hohentwiel Singen, wie er und viele andere Ehrenamtliche den Nachwuchs an Rennen mitbegleiten und für deren Erfolg und Freude auf dem Velo Gas geben und auch mal einen passenden Spruch bringen, egal wie es läuft! ;) Auch, wenn ich das Rennen fahre bereits schon einige Jahre nun mache und mittlerweile ein dickes Fell habe zehren solche selbstverschuldeten Foppas manchmal dann schon am Ego, dann schätzt man einen guten Betreuer und den Humor manchmal wieder mehr... ;) Danke, das ist nicht selbstverständlich! 

13.08.2018 Eiger Bike Challenge

3.Lauf Garmin Bike Classics

Ich startete am 12.08.2018 das erste Mal auf der Langdistanz der Eiger Bike Challenge. Bereits 2016 hatte ich das Rennen auf der Mitteldistanz gewonnen und nun war es am 3. Lauf der Rennserie Garmin Bike Classics an der Zeit auf der Langdistanz zu starteten. Am Sonntag erwarteten mich also 88km und 3800hm vor einer traumhaften Bergkulisse – einer meiner Lieblingsrennen. 

Der Start lief gut und bis zum Höhepunkt der ersten Steigung „First“, hatte ich gerade einmal 200m auf die Esther Süss und Ariane Lüthi verloren. Als ich in die Abfahrt bog, merkte ich dass irgendetwas definitiv nicht stimmte mit meinem Bike… Egal, ich wollte ja den Anschluss nicht verpassen. Bei meinem Betreuer vorbeigekommen, Bidon geschnappt, versuchte ich weiterzufahren. Ich merkte dass Süss und Lüthi langsam das Tempo anzogen, konnte aber mit dem vorhandenen Abstand folgen. Die nächsten Abfahrten und Anstiege gingen gefühlt ewigs und ich kam mir wie ein Anfänger auf dem Bike vor und verlor leider auch meinen 3.Rang bis ich wieder im Tal ankam , um auf die kleine Scheidegg in den letzten längeren Anstieg zu starten. Zwar konnte ich Andrea konstant folgen, aber meine Körner waren zu Ende gefahren, sodass ich versuchte, alles was ging noch über die letzten 11km Anstieg und in die Abfahrt mit Krämpfen zu kommen. Schade, dass ich den Podestplatz noch nicht halten konnte, aber es geht in die richtige Richtung! :) Im Ziel merkte ich dann dass die Pumpe falsch eingestellt war und ich das gesamte Rennen mit etwa 2,7 bar im Pneu fuhr. Kein Wunder kam ich mir vor wie auf Eiern in den Abfahrten… 

Natürlich ärgerte mich dies extrem ist ersten Augenblick, vor allem da ich selbst Schuld daran war, aber diese Learnings gehören halt auch dazu und ich bin sehr stolz und froh darüber, dass ich die erste Rennhälfte auf dem doch anspruchsvollen Kurs wieder so gut agieren konnte! 

Gratuliere an Lüthi, Ming und Süss zu den Podestplätzen und ich habe für nächstes Jahr bereits mein Ziel.. ;)

Einige Pics vom Rennen:

28.07.2018 M3 Montafon Bike Marathon

2. Platz am UCI World Series Marathon

... never stop ;) Getreu dem Motto stand bereits die nächste Langdistanz auf meinem Programm.. Ich weiss dass ich aktuell einige Rennen im Kalender habe, aber 3 Wochen "Profileben" bevor ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnt, dürfen à la Wetterhäx so genutzt werden, wie ich es am liebsten tue - Bärgä, Bike, Rennen :)

Also startete der Marathon Weltcup um 7:30 Uhr in Schruns. Es hätte top oder flop werden können, direkt eine Woche nach der Transalp - ich entschied mich für top, auch wenn ich zuerst gar nicht so das Gefühl dazu hatte. Ich kam mit Blaza Pintaric, die slowenische Meisterin 2018,  aus dem Silbertal heraus, liess sie dann aber im Aufstieg fahren. Ich hatte Respekt vor der Distanz und wollte nicht übepacen :) Also fuhr ich nach meinem Gefühl. Bei KM 60 zog dann etwas Gewitter und Regen auf. Aber was hiess das schon, es waren ja nur noch 70km bis ins Ziel ;) 

Gabi Besler, meine Betreuerin am M3, schnallte zum Glück, dass ich nicht mit dem Wetter gerechnet hatte und wühlte in meinem Koffer nach einer Regenjacke, die ich dann in Wirl bereits etwas schlotternd überzog. Meine Rettung, jetzt waren es nur noch 500hm zu bewältigen und ich fühlte mich noch immer gut. Also ab hoch, hinten runter und dann noch 30km "flach" im Zeitfahrtempo alleine ins Ziel, mein erster 2. Rang an einem UCI World Series Rennen!

20 min war ich schneller unterwegs gewesen als 2017, das ist das, was mir eigentlich am meisten gefällt!!! :)

Danke Gabi, dass du dir die Zeit genommen hast, mich am Rennen so stark zu betreuen und auch an das Haus Vand für die gastfreundliche Aufnahme!

Ride on, eure Janine :)

15.07.2018 - 21.07.2018 Sieg an der BikeTransalp

1 Tag vor den Abschlussprüfungen meines Bachelors kam pünktlich um 6 Uhr die Nachricht, dass meine Transalp-Partnerin verletzungsbedingt ausfallen würde. Dementsprechend hatte ich einen relativ hohen Cortisolspiegel bis ich abends Steffis sofortige Zusage bekam mit mir zu fahren.

Gesagt getan fing das Abenteuer Transalp mit 504km und über 18000hm von Imst nach Arco an.

 

Die Teamfindung fand auf den „3-Länder-Enduro-Trails“ von Nauders statt mit anschliessendem Kaffee – wo sonst ;)

 

Die 7 Renntage verflogen soooo schnell, dass ich mich entschieden habe, dass die Bilder mehr erzählen als 1000 Worte:

 

1.Tag Imst-Nauders (88km, 2942hm): Wir harmonierten gut, fanden einen guten Rhythmus – 1. Streich

 

2.Tag Nauders-Livigno (101km, 3512hm): Steffi merkte etwas die Höhe, wir konnten aber dank ihrer guten Rennerfahrung gut pacen und das Tempo hoch halten und mit einem Vorsprung von ... in Livigno über die Ziellinie biegen.

 

3.Tag: Livigno – Bormio (67km, 2239hm) = Taktik-Tag. Wir wussten nun wäre der „schlimmste“ Tag zwecks Höhe, also schonten wir etwas die Körner und beobachteten die anderen Frauen eher defensiv. Kurz vor der ersten Abfahrt fand uns dann aber der Smile zum Rollercoster (Flowtrail mit zig Tiefenmetern bei Livigno) wieder und ich genoss Steffis Hinterrad. In der 2. Rennhälfte zogen wir das Tempo an – 3. Etappensieg.

 

4.Tag: Bormio – Ponte di Legno (57km, 2393hm): good pace Tag. Den Gavia Pass galt es bis km 30 zu bewältigen auf 2700hm. Wir konnten einen guten Rhythmus finden und hochkurbeln. In der Abfahrt gabs einen kleinen Abflug für mich, der aber nicht tragisch war und die weiteren technischen Sektionen zog mich Steffi durch die Weltcup Strecke am Anfang des Val di Sole.

 

5.Tag: Ponte di Legno – Pellinzano (49km, 1967hm): Wir verpassten den Etappensieg um 1,5 Sekunden, aber behielten unser Leadertrikot, Smile sitzt – alles Roger.

 

6.Tag: Pellinzano – Roncone (79km, 2805hm): Steffis und Janines Ego Tag. Zusammenarbeit wie wenn ein Boostlaufrad auf die Boostachse passt... 17min Vorsprung heute.

 

7.Tag: Roncone – Arco (60km, 2309hm, Gardasee): Regen, Sonne, rutschig, Trails, 3 Stunden Schlaf gehabt, etwas müde und beide waren so aufgeregt wie noch nie vor der letzten Etappe, aber wir hatten es geschafft!!! Wir konnten die Konzentration trotz dem grossen Vorsprung hoch behalten, hatten Freude und schlussendlich war glaube ich unser Rennen beendet, sobald wir den Gardasee um die Ecke erblickten. Als jüngstes Team gewannen wir die Transalp 2018 mit 29 Stunden Gesamtzeit!!!

 

Als zweite kam das Team um Lorenza Menapace und Jessica Pellizaro  (CentrobikeValdisole-Titici-Trek) und als Dritte Sabina Compassi mit Christiana Tamburini (Specialized-Cicli Drigani-Silmax) ins Ziel. Gratuliere euch!

 

 

Der Moderator fragte uns, wie wir das gemacht hätten ohne grosse Transalp Erfahrung... Ich glaub das bleibt unser Geheimnis ;)

 

Es war eine geniale Woche in der ich viel von Steffis Erfahrung lernen durfte, wir konnten gut zusammenarbeiten und ich glaube nicht nur auf dem Bike habe ich eine neue Freundin gefunden J

 

Einen bisschen lüften wir unser Geheimnis aber glaube ich schon... Unsere Backup Jungs, trugen nämlich einen rieeeesen Anteil zum Sieg bei! Danke Jungs!!!

 

25.06.2018 Bergi Bike Race, Garmin Bike Classics

Am letzten Sonntag wurde der 2. Lauf der Schweizer Rennserie, Garmin Bike Classics, ausgetragen. Das Rennen war relativ gut besetzt und ich hatte seit kurz vor der DM gesundheitlich, bzw. mit der Regeneration etwas Probleme, war mir aber sicher starten zu wollen, um meinen 3.Rang zu verteidigen! Dies gelang mir teilweise, denn ich konnte einen soliden sechsten Rang über die Ziellinie kämpfen. Bergab versuchte ich dafür mein Fully etwas laufen zu lassen, was kurzerhand an einem Mini-Anlieger, aber richtig coolen neuen Streckenabschnitt, überm Zaun in ner Kuhweide endete.

Ein paar blaue Flecken gabs und einen kleinen Sternenhimmel, aber dann hatte ich ja genügend Zeit auf dem Bike um die einzelnen Sterne bis ins Ziel vom Himmel zu nehmen ;) Danke auf jeden Fall demjenigen, der noch ein Stückweit mit mir mitgefahren war. Ich weiss, dass etwas aktuell nicht ganz im Lot ist mit meinem Körper und es wäre deswegen mehr möglich gewesen, aber aktuell ist es einfach nicht realistisch umsetzbar gewesen und deshalb bin ich voll zufrieden, alles gegeben zu haben. #nopainnogain #workhardplayhard #10days2go

Vielen Dank Rahel Schildknecht für dini Zit zum Betreue übers Wuchenend! 

LiebGruss, eure Janine

18.06.2018 Aufholjagd in die Top10 bei den Deutsche Meisterschaften

Der nächste Höhepunkt der Saison stand vor der Türe: Die Deutsche Meisterschaft im  Marathon 2018 – Top 10.

Ich versuchte mich direkt am ersten Anstieg in der Spitze gut zu platzieren, aber ich konnte vergebens den Zündschlüssel suchen. Wer mich kennt der weiss, dass ich somit nicht ganz 100 %-ig zufrieden bin mit dem Rennen. In der Mitte des Anstieges verlor ich den Anschluss an die Top 10. Als ich bei meinem Vater in der Techzone vorbeikam kam ich auf Rang 14-15 und dachte nur: „Das darf doch nicht wahr sein!“ Mein ganzer Körper war von Beginn an übersäuert. Ich hörte nur noch meinen Vater: „Keep calm.“ Er wusste genau, dass dies nicht die Platzierung war, welche ich am Ende haben wollte, strahlte aber die bekannte Ruhe aus und langsam wurde ich auch etwas ruhiger. Ich kämpfte weiter mit mir und wurde schlussendlich nach 2h mit etwas bessernden Beinen belohnt und konnte langsam bis auf Rang 6 vorfahren, verlor diesen allerdings wieder 10km vor Ende. Naja, that’s it J Einige Fehler habe ich in der Woche zuvor gemacht, welche ich beeinflussen hätte können, teilweise aber auch nicht, bei welchen ich nicht einfach hätte streiken können. Schlussendlich verdiene ich in Zukunft mein Geld zum Grossteil als Physiotherapeutin. Natürlich hätte ich es wissen müssen, dass Schnell-/Sprungkraft Training am Ruhetag auf vorbelastete Muskulatur nicht harmoniert, allerdings dachte ich es würde schon klappen und dass ich zäch sei. Ein leicht gezerrter Oberschenkel folgte, der sich zwar wieder rasch erholte, aber die Summe aus vorbelasteter Leistungsdiagnostik am Montag, Schlafmangel, Krafttraining am Dienstag und Mittwochabendrennen liessen mich einfach nicht genug erholen und dies durfte ich dann am Sonntag spüren. Daraus lerne ich nun und ich denke es war ja nicht meine letzte DM ;) Die ersten 7 Fahrerinnen waren gestern einfach schneller als ich! Was ich mitnehmen kann ist das durchgezogene Rennen und ein 8. Rang/137 bei solch einem stark besetzten Frauen Elitefeld ist schon top! Der Rang ist die Belohnung dafür, dass ich den Kopf nicht während dem Rennen nicht hängen liess und schlussendlich hatte JEDER die gleiche Ausgangslage und ich hatte das Bestmögliche aus dem Renntag gemacht gehabt! :) 

Jetzt bin ich froh, dass die DM herum ist und freue mich auf die nächsten Rennen der Schweizer Rennserie Garmin Bike Classics! 

Liebs Grüessle,

Janine