By the way... Was mir Freude macht!

Dies möchte ich auch anderen ermöglichen!


Dankbarkeit

Es ist ein riesen Privileg für mich genau das Leben führen zu dürfen, wofür ich brenne.

Für mich heisst das:

- Freiheit

- Selbstständigkeit

- Berge

- Bewegung

- Lebensfreude

- Herausforderungen

 

 




Project 100 Miles

Radpsortler seien nicht fürs Laufen gemacht? Ich liebe erstens den Radsport und zweitens bin ich riesig dankbar für Stephan Franz medizinische Unterstützung mit Fachwissen! Also begleitete ich ihn im Nov. 2018 auf den ersten 65km seiner 100 Meilen, welche er innert 24h zurücklegte. Der Erlös (ca. 6000 Euro) ging an die Vereine des "Jestetter Zipfels". Bravo Stephan!!

Zeitungsbericht Schaffhauser Nachrichten

Bericht Südkurier

VC Hohentwiel Singen

Viel Zeit ist es nicht, welche ich habe, aber ich versuche ab und zu mein Wissen bezüglich Physiotherapie und Trainingslehre auch unserem Nachwuchs vermitteln zu können.

 

Langfristig könnte ich mir gut vorstellen auch nach dem AKTIVEN, SEMIPROFESSIONELLEN Radsport mehr in den Nachwuchs zu investieren. Es macht mir Freude!

Go Walter!

Walter, ein ehemaliger Patient, durfte ich mit der Hilfe von Bert Marti nach 5 Jahren wieder Fahrtwind um die Nase spüren lassen!

 

Nach einem Unfall erlitt er schwere Rückenmarksverletzungen und ist seither querschnittsgelähmt.

Sozusagen von ca. 18000 Radkilometern/Jahr auf 0 innert einem Tag. Scroll einfach weiter herunter, falls es dich interessiert.



21.8.2019: Go Walter!

Mittwochabend lernten sich Walter und Bert kennen. W. ein ehemaliger Patient und Paraplege. Es war vor 5 Jahren, W. frisch pensioniert bereitete sich auf einen Testlauf (5 Länder in 24 Stunden, „five24“)vor. Im Schnitt spulte er ca. 18’000km/Jahr ab (Das ist ca. so viel wie ich in einem guten Jahr!!). Etwa 1 Monat vor Start passierte es, Walter wurde von einem Anhänger von der Strasse gedrängt. Einige Monate Rehabilitation, Rückenversteifung und fortan Paraplege.

Letzten Sommer übernahm ich ihn dann als Patient. Im ersten Moment hoffte ich, dass ich keine Wunden aufreissen würde. Aber es kam alles anders! Ich hatte wohl fortan einen meiner grössten Fans gewonnen. Zumindest war unser Ziel klar: W. sollte wieder ein besseres Rollstuhlhandling gelingen, Kreislauf aktivieren und mehr Mobilität bekommen. Dies gelang W. durch seine Eigeninitiative! Ich meinte dennoch zu spüren, W. fehlte etwas, auch wenn er dies immer wieder bestritt. In der posttraumatischen Rehabilitation heisst es prinzipiell mit dem Patienten seinen Alltag wieder möglichst eigenständig zurückzuarbeiten. W. ist relativ selbstständig, aber wie gesagt, so schnell von 18000km/Jahr auf 0?! Rein hormonell, rein psychisch, rein physisch, das ist eine Veränderung im Alltag! Evtl. „der erste Schock“ vom Unfall bei ihm und seinen Angehörigen, evtl. Walters Bescheidenheit, aber auf einem Handbike sass er nie – obwohl er von seinen Radtouren erzählt, als wären sie gestern gewesen.

Nun musste ich ihn im Februar leider meiner Nachfolgerin übergeben. Was aber genau richtig ist in einer Reha, dann wird ein Patient wieder neu herausgefordert! J Manche Patient/-innen inspirieren einen einfach und man denkt dan halt auch in der Freizeit/beim Training nach. Ich wusste ich brauche einen Experten, um W. fachmännisch unterstützen zu können. Wer wäre dort nicht besser als Bert Marti? Zig-facher Tortour-Finisher mit dem Handbike!! Also schrieb ich ihn an.

Er schrieb sofort zurück. Und wir machten direkt einen Termin aus: 

Nun trafen wir uns alle am Mittwochabend und ich durfte diese spannende  Begegnung begleiten. Und das ist das schöne am Physio sein. Für die Eigeninitiativen sind die Patienten selbst verantwortlich, aber einen kleinen Stupser und ein bisschen Organisation können so viele neue Möglichkeiten aufzeigen! Bert instruierte Walter Schritt für Schritt den Transfer, sodass es auf das Handbike-MTB hinauf schon sehr schnell ging. Zurück das braucht noch etwas Übung, bzw. muss dann für Walter noch eine andere Strategie her, da Paraplege nicht immer gleich Paraplege ist. Durch Berts angenehme, ruhige Art, wie ich fand, bekam Walter bereits die ersten 500m mit schnellen Fortschritten hin, auch wenn es für seinen Geschmack etwas schnell war - dass er das so schnell managed hätte ich nicht gedacht! :) Nach 5 Jahren abseits eines fahrenden Velos wieder Fahrtwind um die Ohren und immer wieder ein Lächeln im Gesicht!!

 

 

Vielen Dank lieber Bert für deine Bemühungen. Auch für mich war es ein interessanter und spannender Input von 2 tollen Persönlichkeiten! J

*Datenschutz: Ich habe die Erlaubnis von Walter zu erzählen.

li. n. re.: Walter, Bert
li. n. re.: Walter, Bert

Zu Bert Marti: 

Bert Martin wurde 2019 als Ambassador in Schaffhausen ausgezeichnet. Bis vor kurzem war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Schweizer Paraplegiker-Forschung in Nottwil und ist weiterhin sehr engagiert im Verein Haiti-Rehab.

https://www.tortour.com/index.php/newsdetails/zu-zweit-mit-dem-handbike-ueber-1000-kilometer.html